Hunderassen

Norwegischer Elchhund Grau

Wie seine Namensgebung bereits suggeriert, wurde der Norwegische Elchhund Grau gezüchtet, um Jäger bei der Pirsch auf Elche zu unterstützen. Lange wurde dieser Hund offiziell als schwedische Rasse geführt, bis das Patronat 1981 schließlich an Norwegen übertragen wurde.
Steckbrief

Verwendung

Begleithund, Jagdhund

Alternativer Name

Gråhund, Norwegian Elkhound

FCI-Nr.

242

FCI-Gruppe

5: Spitze und Hunde vom Urtyp

FCI-Sektion

2: Nordische Jaghunde

Durchschnittliche Lebenserwartung

9-15 Jahre

Farbe

mehrfarbig, grau, weiß

Fellbeschaffenheit

rauhaarig

Temperament / Aktivität

Widerristhöhe (Rüde)

49 - 52 cm

Widerristhöhe (Hündin)

49 - 52 cm

Gewicht (Rüde)

20 - 23 kg

Gewicht (Hündin)

20 - 23 kg

Der Norwegische Elchhund Grau wird bis zu 52 cm groß und rund 24 kg schwer. Hündinnen bleiben in der Regel 3 cm kleiner. Die Hunde gehören zur Familie der Spitze. Das Haarkleid ist mittellang und zeichnet sich durch ein grobes, dickes und reichliches Deckhaar aus. Eine Lockenbildung findet nicht statt. An Kopf und den Vorderseiten ihrer Gliedmaßen ist das Haar kurz und glatt, während es sich an Hals, Oberschenkeln, Rute sowie an der Rückseite der Läufe verlängert. Ferner verfügen diese Hunde über eine sehr weiche Unterwolle. Der Rassestandard sieht ein graues Haarkleid mit etwas helleren Unterseiten vor.

Der Norwegische Elchhund Grau: Bedingt Gehorsam und wetterfest

Der Norwegische Elchhund Grau wird heute in einer Vielzahl von Funktionen eingesetzt. Er fungiert sowohl als Haushund als auch als aktive Jagdunterstützung bei der Pirsch auf Bären und Elche. Die Tiere gelten als überaus wetterresistent. Ihr Geruchsinn ist weit entwickelt, zudem gelten diese Hunde als ausgesprochen intelligent. Gehorsamkeit gehört zu den weniger ausgeprägten Attributen ihres Charakters. Sie verfügen über ein ungemein freundliches Wesen, weshalb sie sich nicht unbedingt als Wachhunde eignen.

Weitere Artikel aus Hunderassen