Norwich Terrier

Der Norwich Terrier gehört zu den bekanntesten Hunderassen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts bildete er, zusammen mit dem Norfolk Terrier, eine gemeinsame Rasse. Die kleinere Variante wurde für das Fangen von Ratten und die Jagd auf Füchse gezüchtet. Der Norwich Terrier stammt aus Großbritannien und ist ein kurzbeiniger, kompakter, kräftiger, bis zu 26 cm groß und 6 kg schwer werdender Hund. Das Haarkleid dieser Rasse ist hart, drahtig und liegt dich am Körper an, ergänzt durch ein dickes Unterhaar. Barthaar ist nur spärlich vorhanden, dafür wird das Fell an Kopf und Ohren kürzer und weicher. Früher wurde der Norwich Terrier in erster Linie als Rattenfänger beschäftigt.

Der Norwich Terrier: Vom Rattenfänger zum Familienhund

Der Norwich Terrier eignet sich aufgrund seines unkomplizierten Wesens hervorragend als Familienhund. Die Tiere entwickeln gewöhnlich eine starke Bindung an den Menschen. Ihre Charakterzüge sind mit Attributen wie aufmerksam, wachsam, kinderlieb und verspielt sehr hinreichend beschrieben. Das Fell des Norwich Terrier sollte im Idealfall viermal getrimmt werden. Trotz seiner geringen Körpergröße und seiner Stadt- und Wohnungseignung sollte diese Rasse viel und ausreichend Auslauf bekommen. Bei diesen Tieren tritt häufig das Obere-Luftweg-Syndrom (OLS) auf, welches sich aufgrund der rassetypischen Veränderungen der oberen Atemwege in starker Atemnot sowie reduzierter Leistungs- und Stresstoleranz äußert.