Petit bleu de Gascogne

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Petit bleu de Gascogne für die Parforcejagd auf Hasen eingesetzt. Jäger aus dem französischen Südwesten hatten zuvor anhand von Selektion der kleinsten Exemplare aus den Würfen des Grand Gascon Saintongeois diese Gattung geschaffen. Ausgewachsene Rüden der Gattung Petit bleu de Gascogne werden bis zu 58 cm groß und um die 26 kg schwer. Sie verfügen über ein kurzes und durchschnittlich dickes Haarkleid, welches sich insbesondere durch seine Dichte charakterisiert. In farblicher Hinsicht handelt es sich um vollständig schwarz-weiss getüpfelte Hunde, die durch diese Kombinationen einen leichten schieferblauen Schimmer bekommen. Schwarze Platten können mehr oder weniger ausgedehnt sein, in der Regel treten jeweils zwei schwarze Flecken an jeder Kopfseite auf.

Der Petit bleu de Gascogne: Vielseitig und ausgeglichen

Der Petit bleu de Gascogne findet seine Einsatzbereiche sowohl bei der Flinten-, wie auch bei der Hetzjagd. Spezialisiert ist diese Rasse auf Hasen, wird jedoch auch auf Hochwild angesetzt. Dabei profitieren diese Hunde in erster Linie von ihrer sehr guten Nase. Ihre Vielseitigkeit wird durch ihre guten Sozialkompetenzen ergänzt: Der Petit bleu de Gascogne ordnet sich ohne Probleme in Meuten ein. Diese Form der Unterordnung ist auch während des Familienlebens bekannt. In diesem Ambiente sind die Hunde in der Regel sehr anschmiegsam, ruhig und ausgeglichen.