Pharaonenhund

Entgegen seiner Namensgebung stammt der Pharaonenhund nicht aus Ägypten, sondern aus Malta. Die mittelgroße Rasse verfügt über eine hohe Grundschnelligkeit und eignet sich vor allem für die Jagd, wobei der Pharaonenhund weniger auf Sicht, sondern mit Geruch- und Gehörsinn arbeitet. Das vielleicht bekannteste Merkmal des Pharaonenhundes sind die großen Stehohren. Diese werden im Falle einer aufmerksamen Gemütslage aufrecht getragen und zeichnen sich durch ihre Beweglichkeit aus. Bei einer Größe von bis zu 63,5 cm und einem Gewicht von 25 kg sind diese Tiere ausgesprochen leicht gebaut, wodurch sie Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern im freien Gelände erreichen können. Das kurze Fell ist rostbraun bis dunkelrostbraun, glänzend und variiert von fein, über dicht bis leicht harsch. Diese Hunderasse wird als sehr intelligent klassifiziert, während ihre Verspieltheit bis ins hohe Alter anhält. Der Pharaonenhund kann auch in einer Wohnung gehalten werden, benötigt jedoch mindestens zwei Stunden Auslauf pro Tag, in denen er seine natürliche Lauffreudigkeit ausleben kann.

Der bellfreudige Pharaonenhund

Pharaonenhunde bellen häufig und intensiv. Dahinter steckt jedoch keine Spur von Aggressivität, sondern vielmehr der Ausdruck von Lebensfreude, Aufmerksamkeit und Verspieltheit. Ferner werden Repräsentanten dieser Hunderasse sehr alt, bis zu 15 Jahre. Im engen Anschluss an den Menschen entfaltet der Pharaonenhund seine charakteristischste Eigenschaft: die Wachsamkeit. Diese Tiere achten im Alltag gezielt auf Dinge, die nicht zum normalen Ablauf gehören. Heute wird diese Hunderasse in erster Linie zur Nachtjagd auf Kaninchen eingesetzt. Durch ihren gut entwickelten Geruch- und Gehörsinn können die Tiere die Beute der Jäger mit Leichtigkeit aufspüren, um durch kräftiges Scharren und Bellen ihren Herren den Weg zu weisen.