Porcelaine

Der französische Porcelaine geht in seiner Entstehungsgeschichte bis auf die mittelalterlichen Jagdhunde zurück. In seinem Genpool finden sich Anteile des Grand Gascon Saintongeois und des Somerset Harrier. Der in seiner Heimat unter dem Namen Chien de Franche-Comté bekannte Hund gilt als vornehm. Seinen Namen verdankt der Porcelaine seinem Haarkleid, welches ähnlich wie Porzellan eine schimmernde Ausstrahlung hat. Die Haare sind seidig glänzend und dabei kurz und dicht. Kahle Stellen sollten auf dem gesamten Körper keine zu finden sein. Gefärbt sind die Tiere in einem intensiven Weiß mit konservativ ausgeprägten, orangenen Flecken. Typisch sind orangenfarbene Tüpfelungen an den Behängen. Ebenfalls charakteristisch für diese Rasse sind ihre langen, hängenden Ohren, die bis zur Nasenspitze reichen, sofern sie nach vorne gelegt werden. Erwachsene Rüden werden um die 58 cm groß und bis zu 29 kg schwer.

Der Porcelaine: Reiner Franzose

Der Porcelaine wird häufig als typischer französischer Laufhund beschrieben, was nicht zuletzt seinem Aussehen zu verdanken ist. Angesetzt wird er in den meisten Fällen auf Hasen. Die sehr spursicheren und aktiven Hunde werden jedoch auch für die Jagd auf Rehe und Wildschweine verwendet. Nachdem die Rasse im Anschluss an die Französische Revolution fast zur Vollständigkeit verschwunden war, wurde sie durch selektive Züchtung wieder zahlreicher. Besitzer bezeichnen den Porcelaine als angenehmen Begleithund.