Russisch-Europäischer Laika

Der Russisch-Europäische Laika entstand ursprünglich in der Region um Leningrad und unter Einkreuzung von karelischen Bärenhunden. Dabei handelt es sich um einen vorzüglichen Jagdhund der, wie alle Vertreter der Laika-Familie, stumm jagd, das gestellte Wild jedoch durch intensives Bellen aufschreckt. Der Russisch-Europäische Laika erreicht ein Stockmaß von bis zu 58 cm und bringt zwischen 21 und 30 kg auf die Waage. Bei guter Gesundheit erreichen diese Hunde eine Lebenserwartung von 14 Jahren. Neben eines kräftigen Knochengerüstes und einer starken Konstitution verfügen sie über eine sehr gut entwickelte Muskulatur. Das Haarkleid ist hart und wird durch eine üppig vorhandene Unterwolle komplettiert. Während das Fell im Bereich des Halses, des Widerrist und der Schultern etwas länger wird und einen abstehenden Kragen am Hals sowie einen Bart am Fang bildet, ist es an Kopf und Ohren kürzer und eng anliegend. Die Hunde dürfen Grau, Schwarz und Weiß gescheckt in Erscheinung treten.

Der Russisch-Europäische Laika als unabhängiger Gehilfe

Der Russisch-Europäische Laika wird für seine Vielseitigkeit geschätzt. Neben der Betätigung als Jagdhund findet er auch als Zug- und Schlittenhund seine Verwendung und ist bei seinen Herren insbesondere aufgrund seiner Ausdauer und Unabhängigkeit beliebt. Die Hunde sind auch an extreme Wetterbedingungen wie Schnee und Eis perfekt angepasst und typischerweise stark auf ihren Führer geprägt. Dabei gelten sie in der Haltung als pflegeleicht.