Schwedischer Lapphund

Der Schwedische Lapphund hat im Hinblick auf seine Herkunft eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Finnischen Lapphund. Heute werden die Tiere als Hüte- und Gesellschaftshunde gehalten und erfreuen sich insbesondere aufgrund ihrer leichten Erziehbarkeit großer Beliebtheit. Die 48 cm großen und bis zu 21 kg schweren Schwedischen Lapphunde haben eine Lebenserwartung von etwa 13 Jahren. Es handelt sich hierbei um Hunde mittlerer Größe, die perfekt an die extremen Wetterbedingungen in ihrer Heimat angepasst sind. Das Fell ist ausgesprochen lang und reichlich vorhanden. Zumeist treten die Tiere in einfarbig schwarzer Erscheinung auf, jedoch sind bronzierte Verfärbungen ebenfalls ein weit verbreitetes Charakteristikum. An den Pfoten, der Schwanzspitze sowie an der Brust sind weiße Flächen zulässig.

Der Schwedische Lapphund: Arbeits- und familienkompatibel

Der Schwedische Lapphund gilt als sehr wachsam, liebevoll und besonders gelehrig, was ihn zu einem sehr beliebten Familien- und Begleithund gemacht hat. Neben der relativ leichten Erziehbarkeit zeichnen sich diese Hunde durch ihren Gehorsam und ihre Arbeitsfreude aus. Noch heute werden sie bei der Fährtenarbeit als Hütehunde eingesetzt, wo sie neben ihrer weit entwickelten Ausdauer auch ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellen. Fremden gegenüber zeigt sich der Schwedische Lapphund zwar bellfreudig, jedoch niemals aggressiv oder nervös. Eine frühe Erziehung und Sozialisation kann in diesem Fall das häufige Bellen reduzieren.