Serbischer Laufhund

Der Serbische Laufhund war früher unter der Bezeichnung "Balkanischer Laufhund" bekannt. Erst Ende des Jahres 1996 erhielt dieses Tier auf einer Sitzung der FCI in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ihren heutigen Namen, nachdem sich auch die Jugoslawische Kynologische Vereinigung mit der Umbenennung einverstanden erklärte. Die Idealgröße eines Serbischen Laufhundes liegt zwischen 51 und 52 cm, Hündinnen sollten zwischen 2 und 3 cm kleiner sein. Eine genaue Gewichtsvorgabe ist Exemplaren dieser Gattung nicht vorgeschrieben, allerdings sollten die Tiere nicht unbedingt schwerer als 21 kg werden. Ihr kurzes Haarkleid ist sehr dick und üppig. Es liegt eng am Körper an und ist von glänzender Natur. Der Serbische Laufhund verfügt zudem über eine Unterwolle. Die Fellfarbe darf sämtliche Margen zwischen gelblichem Rot zu Rostrot bis hin zu Fuchsrot bei Vorhandensein eines schwarzen Sattels oder Mantels abdecken.

Der Serbische Laufhund: Vielseitig und zuverlässig

Der Serbische Laufhund ist sehr energisch, temperamentvoll und lebhaft. Auf der anderen Seite werden Tiere dieser Rasse für ihre Zuverlässigkeit und ihre Beharrlichkeit bekannt und geschätzt. Diese sehr vielseitigen Hunde werden in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Üblicherweise finden sie als Spür-, Begleit- und Jagdhund Verwendung. Bei letzterer Aktivität können sie auch in der Meute eingesetzt werden und sind dabei auf die Pirsch von Rot-, Schwarz- und Niederwild spezialisiert.