Siberian Husky

Der Siberian Husky stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika und ist ein mittelgroßer, schneller und leichtfüßiger Arbeitshund. Er gehört zu den besten Schlittenhunden der Welt und kann das Neunfache seines eigenen Körpergewichts ziehen. Der Siberian Husky wird heute in zwei verschiedenen Zuchtlinien angeboten: Die Arbeitslinie ist auf Leistung getrimmt und eignet sich deutlich weniger für die Haltung in der Familie als die Tiere aus der Show-Linie.

Erscheinungsbild des Huskys

Die bis zu 28 Kilogramm schweren und bis zu 60 Zentimeter großen Hunde weisen mit ihren kompakten und dicht behaarten Körpern, ihren aufrecht stehenden Ohren sowie mit ihrer buschigen Rute die typischen Merkmale einer Hunderasse auf, die an die niedrigen Temperaturen des hohen Nordens angepasst ist. Ihre Körper sind so gebaut, dass sie ein ausgewogenes Verhältnis von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer herstellen können. Der Kopf läuft nach vorn leicht zusammen, wirkt dabei aber nicht zu spitz. Die Ohren sind dreieckig und hoch angesetzt. Die Pfoten der Huskys sind vergleichsweise klein, um unnötigen Wärmeverlust zu verhindern.

Fell und Färbung der Hunderasse

Der Polarhund verfügt über ein doppelschichtiges, stark haarendes Fell: Die Unterwolle ist weiß und wird ein- bis zweimal pro Jahr gewechselt. Das mittellange Deckhaar zeigt sich in allen Nuancen: Weiß, Rot, Grau, Schwarz. Die Färbung ist auf dem Rücken besonders intensiv und verläuft sich über die Seiten nach unten hin. Bauch und Brust sind für gewöhnlich schneeweiß. Nur selten sieht man gefleckte Tiere (Pinto-Zeichnung). Die Augen sind blau oder braun - manchmal haben die Augen auch verschiedene Farben (Odd Eye oder Heterochromie), was dennoch dem Rassestandard entspricht. Die Nasenfarbe richtet sich nach der Fellfarbe und tritt manchmal als sogenannte Schneenase mit unvollständiger Pigmentierung auf.

Der Husky als Schlittenhund

Obwohl sie mittlerweile als Begleit- und Familienhund große Popularität genießen, sind Siberian Huskys nach wie vor in der Lage, ihre ursprüngliche Aufgabe als Schlittenhunde wahrzunehmen. Sie können mit intensivem Training das Neunfache ihres eigenen Körpergewichts ziehen und verfügen über einen ungemein hoch entwickelten Orientierungssinn. So können diese Hunde, die heute vor allem bei den Inuit als Arbeitshunde eingesetzt werden, selbst durch dicke Schneedecken hindurch Fährten und Wege finden.

Charakter des Siberian Husky und artgerechte Beschäftigung

Der Siberian Husky eignet sich weniger als Wachhund, durch seine Kontaktfreudigkeit jedoch umso mehr als Familienhund. Dabei braucht diese Rasse weitaus mehr Bewegung als viele andere Hunde und fordert diese auch aktiv ein. Für Agility oder Gehorsamsübungen ist diese sehr selbstständige Rasse nicht zu begeistern. Als Zweithund eignet sich der Siberian Husky ausgezeichnet, völlig allein bleiben mag das Rudeltier nicht. Einige ursprüngliche Instinkte sind den sibirischen Schlittenhunden erhalten geblieben: Sie schlagen Wild – oder auch Katzen – wenn sie die Chance dazu haben und heulen regelmäßig. Da Huskys echte Wintertiere sind, gilt eine Haltung in warmen Regionen als Tierquälerei.

Rassetypische Erkrankungen bei den Huskys

Generell ist der Siberian Husky ein sehr robuster Hund und für seine Größe recht langlebig. Er neigt allerdings zum Katarakt, einer Trübung der Augenlinse. Wenn die Tiere zu wenig Zink über die Nahrung bekommen, bilden sie eine Zink-reaktive Dermatose aus, eine Hautkrankheit. Gelegentlich tritt bei Huskys auch eine Hüftdysplasie auf, eine Gelenkerkrankung.
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