Taiwanhund

Der Taiwanhund stammt ursprünglich von südasiatischen Jagdhunden ab und wurde in früheren Zeiten von Eingeborenenstämmen genutzt, die in den dortigen Bergregionen lebten. Ihnen leistete dieser Hund als Jäger in den Urwäldern treue Dienste. Seine Popularität ist nach wie vor ungebrochen: Der Taiwanhund ist ein beliebter Wach- und Begleithund auf der gesamten Insel. Taiwanhund-Rüden erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 52 cm. Im ausgewachsenen Zustand werden sie 18 kg schwer, während Hündinnen gut 5 cm kleiner und 2 kg leichter sind. Die muskulösen Tiere bewegen sich charakteristisch mit sehr ausgreifenden Schritten, sind jedoch aufgrund ihrer ausgeprägten Muskulatur schnell und wendig. Der Taiwanhund verfügt über ein sehr eng anliegendes Fell von etwa 1,5 bis 3 cm Länge. Eine Vielzahl an Farben ist zulässig, unter anderem Schwarz, Gestromt, Gelb, Weiß, Weiß und Schwarz oder Weiß und Gestromt. Das Rassenpatronat wurde von Japan übernommen.

Der Taiwanhund: Kontaktfreudiger und loyaler Jagdbegleiter

Sein mutiger und furchtloser Charakter ist dem Taiwanhund in seiner Funktion als Jagdhund dienlich. Die Tiere sind bekannt für ihre schnelle Auffassungsgabe und die Tatsache, dass sie ihrem Herrn treu und loyal ergeben sind. Sie eignen sich ferner als Wach- und Dressurhunde und gelten als ausgesprochen kontaktfreudig. Bis heute sind diese Hunde in erster Linie im asiatischen Raum bekannt. In Europa konnten sie bisher keine vergleichbare Popularität entfachen.