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Bahnfahren mit Hund: So wird die Reise stressfrei

Auf einer Reise darf der geliebte Vierbeiner natürlich nicht fehlen. Bahnfahren mit Hund ist dabei eine gute Möglichkeit für Mensch und Tier. Damit die Fahrt ohne Probleme verläuft, sollten Sie einige hilfreichen Tipps beachten, die Sie und ihren Freund auf vier Pfoten entspannt ankommen lassen.

Bahnfahren mit Hund: So wird die Reise stressfrei  – Foto: Shutterstock / Anneka

Bahnfahren mit Hund: So wird die Reise stressfrei – Foto: Shutterstock / Anneka

Wenn Sie eine Reise antreten wollen, aber auf Flugzeug oder Auto verzichten, sollten Sie die Alternative Bahnfahren mit Hund in Betracht ziehen. Gewusst wie, können Vierbeiner und Herrchen schon während der Fahrt entspannen und kommen ohne Komplikationen ans Ziel.

Generelle Tipps zum Bahnfahren mit Hund

Bahnfahren mit Hund ist meist stressfreier als jede andere Reisemöglichkeit mit dem Vierbeiner. Vor allem kürzere Strecken sind sowohl für Sie als auch für Ihren tierischen Begleiter recht angenehm, da der Zug oft klimatisiert ist und viel Platz zum Ausstrecken bietet. Noch schöner – und gerade bei längeren Strecken empfehlenswert – ist ein Schlafwagenabteil für zwei Personen. Achten Sie aber darauf, das ganze Abteil zu buchen, da Ihre Mitfahrer eventuell etwas gegen Hunde haben könnten.

Außerdem gelten bei der Bahn weitere Regeln, die Sie und Ihre Fellnase einhalten sollte: Während der Fahrt muss Ihr Hund einen Maulkorb tragen, außer er gehört zu einer kleineren Rasse. Außerdem sollten Sie in jedem Fall immer eine Leine dabei haben. Und damit Ihr treuer Gefährte nicht gleich nach Beginn der Bahnfahrt wieder Gassi gehen muss, empfiehlt es sich, zwei Stunden vor der Fahrt einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen. Zwölf Stunden davor sollten Sie Ihren Hund nicht mehr füttern, um Toilettennotfälle zu vermeiden.

Tipp: Direktverbindungen erscheinen auf den ersten Blick zwar praktischer, aber für den Hund können sie anstrengend werden. Probieren Sie doch mal einen kleinen Umweg. Die Umstiegzeit können Sie für etwas Bewegung nutzen, dann wird Ihr Liebling auch nicht so schnell unruhig.

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So wird die Bahnfahrt noch entspannter

Beim Bahnfahren mit Hund kommt es nicht nur auf das rechtzeitige Gassigehen an, sondern auch darauf, es ihrem Begleiter so angenehm wie möglich zu machen. Achtung: Sollte er es nicht gewohnt sein, in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, U-Bahn und Co. zu fahren, ist es besonders wichtig, dass Sie diese Situationen mit ihm vor der Reise trainieren. Sonst bekommt er Angst und der Stresslevel steigt. Keine gute Ausgangssituation, denn während Ihr Hund zittert und weint, müssen Sie sich nicht nur um ihn, sondern auch um die genervten Fahrgäste kümmern.

Das ist leicht mit Training zu vermeiden. Außerdem sollten Sie Wasser und einen geeigneten Napf mitnehmen. Gerade an heißen Tagen müssen Hunde genauso viel trinken wie Menschen. Wollen Sie es Ihrem Liebling noch gemütlicher machen, nehmen Sie auf lange Strecken seine Lieblingsdecke oder Kissen mit. Hier kann er sich ganz entspannt hinlegen. Bitte nicht auf dem Sitz, sondern auf dem Boden, am besten auf der vom Gang abgewandten Seite, damit der rege Betrieb nicht stört. Packen Sie auch Leckerlis zur Belohnung ein.

Die Fahrkosten richten sich nach der Größe

Kleine Hunde reisen bei der Deutschen Bahn umsonst. Sie müssen in einem Transportkorb untergebracht sein, der die Größe eines Handgepäckkoffers nicht überschreitet und auf den Schoß oder unter den Sitz gestellt wird. Für größere Exemplare wird in der Regel der halbe Fahrpreis fällig.

Kompliziert wird es, wenn Ihr Gefährte mit Bahncard-Inhabern oder ermäßigten Gruppen fährt. Tipp: Erkundigen Sie sich am besten am Fahrkartenschalter oder im Internet über die genauen Konditionen. Günstig und stressfrei lässt sich das Bahnfahren mit Hund dann bewältigen, wenn Sie alle Regeln einhalten und Ihren besten Freund nie alleine lassen.

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