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Fliegen mit Hund: So übersteht Ihr Liebling die Reise

Das Fliegen mit dem eigenen Hund bedeutet für Vierbeiner und Herrchen großen Stress. Deshalb ist das Flugzeug als Transportmittel für eine Reise nicht unbedingt empfehlenswert. Mit einer gut geplanten Vorbereitung lassen sich ein paar Flugstunden dennoch gut überstehen.

Fliegen mit Hund: So übersteht Ihr Liebling die Reise – Foto: Shutterstock / Cameron Cross

Fliegen mit Hund: So übersteht Ihr Liebling die Reise – Foto: Shutterstock / Cameron Cross

Eine Reise mit dem Flugzeug ist für jeden Hund unangenehm. Ungewohnte Geräusche, eine fremde Umgebung und das Alleinsein machen vielen Vierbeinern Angst. Deshalb ist eine gründlich geplante Vorbereitung für das Fliegen mit Hund dringend erforderlich, wenn es um das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners geht.

Fliegen mit Hund: Vorbereitung auf die Reise

Wichtig: Melden Sie einen Tiertransport unbedingt rechtzeitig an. Bei den meisten Airlines müssen Sie 24 Stunden vorher Bescheid geben, dass Sie mit Ihrem tierischen Partner fliegen. Wo Ihr Hund im Flugzeug mitreist, hängt davon ab, wie groß und wie schwer er ist. Kleinere Tiere bis fünf Kilogramm, gelegentlich mehr, dürfen in der Regel im Passagierraum befördert werden – hier entscheiden die Richtlinien der Airline. Der Hund muss allerdings den gesamten Flug über in einer Transportbox bleiben, die wiederum nicht größer als das erlaubte Handgepäck sein darf. Große Hunde dürfen leider meist nicht mit in den Passagierraum. Ausnahmeregelungen gibt es unter Umständen für Assistenzhunde. Mehr dazu können Sie im Ratgeber "Regeln und Richtlinien für Hunde im Flugzeug" nachlesen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund in den Stunden vor Abflug nichts mehr frisst. So verhindern Sie Erbrochenes im Flugzeug. Auch sollten Sie ihn kurz vor der Reise gut auspowern, am besten in Form eines langen Spaziergangs. Idealerweise kann er sich da noch einmal erleichtern, sodass er während des Flugs keinen Harndrang verspürt.

Dem Hund die Transportbox schmackhaft machen

Größere Tiere müssen im Frachtraum transportiert werden. Deshalb sollten Sie vor allem beim Kauf von Transportboxen darauf achten, dass Ihr Vierbeiner bequem in dieser liegen kann. Je besser Ihr Gefährte an den Umgang mit der Transportbox vor dem Abflug gewöhnt ist, desto weniger Stress bedeutet es für Ihren Hund – daher sollten Sie Ihren Vierbeiner unbedingt mit der Box bekannt machen und ihn daran gewöhnen. Tipp: Geben Sie für den Flug ihm vertraute Gegenstände wie seine Schmusedecke, das Lieblingsspielzeug oder etwas mit Ihrem Geruch in die Box – dies wirkt beruhigend.

Transportboxen für Hunde Ansehen

Verhalten im Flugzeug: Tipps fürs Fliegen mit Hund

Ist das Ticket gebucht, kann Ihr bester Freund auch schon auf große Reise gehen. Bei einem längeren Flug bietet sich Trockenfutter zum Verzehr an. Wenn der Flug dann vorbei ist, informieren Sie sich, wie die Ausgabestelle heißt und wo sie sich im Flughafengebäude befindet. Lassen Sie Ihren besten Freund nur so lange allein wie nötig und nehmen Sie alle wichtigen Unterlagen mit. Dann steht auch einem unbeschwerten Urlaub in der Ferne nichts mehr im Wege.

Beruhigungsmittel für den Flug: Ja oder nein?

Das Fliegen mit Hund kann für diesen wie bereits erwähnt sehr stressig werden. Einige Hundehalter greifen daher zu Beruhigungsmitteln, um ihrem Hund die Reise erträglicher zu machen. Diese müssen unbedingt vom Tierarzt empfohlen worden sein. Allerdings scheiden sich bei diesem Thema generell die Geister und die meisten Tierärzte raten davon ab – was auch richtig ist. Die Präparate können extreme Nebenwirkungen auslösen und der Gesundheit Ihres Hundes schaden. Sollte ein Tier im Frachtraum zum Beispiel mit einem Kreislaufkollaps zu kämpfen haben, kann das ein Trauma zur Folge haben. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über dieses Thema.

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