Hunderassen

Welsh Springer Spaniel

Der Welsh Springer Spaniel wird als Vorfahre aller Spaniel-Varietäten gesehen und gehört zu den ältesten Jagdhunden Großbritanniens. Während diese Rasse früher die Aufgabe hatte, Wild in offenes Gelände oder Netze zu treiben, wird er heute vor allen Dingen als Apportierhund und Stöberer genutzt.
Steckbrief

Verwendung

Jagdhund, Apportierhund

Alternativer Name

Welsh Springe, Welshie

FCI-Nr.

126

FCI-Gruppe

8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

FCI-Sektion

2: Stöberhunde

Durchschnittliche Lebenserwartung

9-15 Jahre

Farbe

mehrfarbig, braun, weiß

Fellbeschaffenheit

seidig, dicht

Temperament / Aktivität

Durchschnittliche Futterkosten/-mengen

Durchschnittlicher Kaufpreis Welpen

Widerristhöhe (Rüde)

46 - 48 cm

Widerristhöhe (Hündin)

46 - 48 cm

Gewicht (Rüde)

18 - 20 kg

Gewicht (Hündin)

16 - 18 kg

Ein Welsh Springer Spaniel ist symmetrisch, kompakt und dabei nicht hochläufig gebaut. Er ist kleiner als der English Springer Spaniel, dabei jedoch etwas kräftiger in seiner Statur und bis zu 15 kg schwer. Ausgewachsene Rüden bringen es auf 48 cm, Hündinnen werden durchschnittlich etwa 2 cm kleiner. Sie verfügen über halblanges, dichtes und seidiges Haar, dessen Funktion sich auch auf die Abweisung von Schmutz konzentriert. Am Baum und an den Beinen ist dieser Spaniel weiß, darüber tragen diese Hunde eine tiefrote Zeichnung. Bauch, Beine, Ohren und Brust sind dabei dichter behaart.

Der Welsh Springer Spaniel: Eine Mischung aus allem

Der Welsh Springer Spaniel hat ein sanftmütiges, ausgeglichenes und geselliges Gemüt. Darüber hinaus sind diese Hunde überaus intelligent, gehorsam und freundlich. Der Jagdinstinkt ist so ausgeprägt wie sein scharfer Geruchsinn, ab und an neigen die Tiere zu einer gewissen Sturheit. Das Schneiden und Kürzen der Haare ist beim Welsh Springer Spaniel genauso wichtig wie bei allen Spaniel-Arten und sollte etwa alle acht Wochen durchgeführt werden, auch unterhalb der Pfoten. Die Tiere brauchen viel Bewegung und haben einen ausgeprägten Spieltrieb, was sie immer wieder zum Apportieren und Schwimmen ermuntert.

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