Wetterhoun

Der Wetterhoun ist auch unter der Bezeichnung "Friesischer Wasserhund" bekannt. Tiere dieser Rasse wurden schon im Mittelalter als Hofhunde gehalten. Es wird vermutet, dass der Friesische Wasserhund eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Portugiesischen Wasserhund hat. Der Bestand dieser Rasse beläuft sich auf 800 Exemplare, ein Großteil davon ist in den Niederlanden beheimatet. Der Friesische Wasserhund erreicht eine Widerristhöhe von 59 cm und wird zwischen 15 und 25 kg schwer. Sein Körperbau ist ausgewogen proportioniert, dabei gedrungen und quadratisch. Die Haut ist sehr straff und frei von Falten. Kopf und Gliedmaßen sind in puncto des Haarkleids von dichten Locken ausgenommen, die sonst am restlichen Körper zu finden sind. Bei Berührung des Hundes offenbart sich der fettige und grobe Charakter des Fells. Der Friesische Wasserhund ist einfarbig schwarz oder braun. Weiße Abzeichen oder eine gleichfarbige Tüpfelung werden toleriert. In den 1950er-Jahren war diese Rasse beinahe ausgestorben und wurde nur durch die Annonce in einer Zeitung am Leben gehalten.

Der Wetterhoun: Anspruchsvoller Niederländer und perfekter Wachhund

Der Wetterhoun hat einen gleichermaßen ruhigen wie eigensinnigen Charakter. Nicht nur aufgrund seiner Zurückhaltung und guten Aufmerksamkeitsspanne dient er auch als idealer Wachhund. Wird die Erziehung so konsequent wie sensibel durchgeführt, eignet sich der Wetterhoun als perfekter Familienhund, der sich auch durch seine Arbeitsfreude auszeichnet. Diese kann durch Aktivitäten wie Suchen, Stöbern oder Apportieren befriedigt werden.