Ceylon-Katze

Die Ceylon-Katze kommt aus Sri Lanka und gehört einer seltenen Kurzhaarrasse an. Die Rasse ist auf natürliche Weise entstanden und wurde im Jahr 1964 zum ersten Mal nach Europa eingeführt. Die Ceylon-Katze ist eine kleine, zierliche Katze mit einem feingliedrigen, aber muskulösen Körperbau. Ihre Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine, die Pfoten sind klein. Ausgewachsen wird die Ceylon-Katze zwischen 5 und 10 kg schwer. Ihr Kopf hat eine rundliche Form, die Ohren sind groß und liegen nah beieinander. Die Augen sind entweder gelb oder grün, rund und mandelförmig. Auf der Stirn hat die kleine Katze ein M-förmiges Muster. Ihr Fell ist seidig, fein und mit wenig Unterwolle unterfüttert. Es ist normalerweise gold- oder sandfarben und mit einem Tabby-Muster versehen.

Die Ceylon-Katze: Lebhaft und anpassungsfähig

Die aktive Ceylon-Katze hat ihren Namen von der Insel Sri Lanka, die einst Ceylon genannt wurde. Ihre genauen Ursprünge sind unklar. Da neben Hauskatzen aber auch zwei Kleinkatzenarten auf Sri Lanka leben (die Rohr- und die Rostkatze) ist ein Wildkatzeneinschlag in die Rasse nicht auszuschließen. Vielleicht hat die Ceylon-Katze daher auch ihre quirlige Art. Die gesellige Katze ist flink, stets an ihrer Umwelt interessiert und sehr anpassungsfähig. Sogar Fremden gegenüber ist sie meist mutig und zugewandt. Sie genießt ihren Freigang, kann aber auch als Wohnungskatze gehalten werden, wenn sie viel Platz zum Spielen hat und möglichst einen Balkon.