Chausie

Die Chausie ist halb Wild- halb Hauskatze: Ihre Rasse entstand aus einer Kreuzung zwischen einem weiblichen Stubentiger und einer männlichen Rohrkatze. Die Rasse ist seit 1995 offiziell anerkannt. Die Chausie hat ihr Aussehen eindeutig von der Wildkatze geerbt. Die mittelgroße Katze hat einen athletischen, eleganten Körperbau mit langen schlanken Beinen und kleinen Pfoten. Die Hinterbeine des muskulösen Tiers sind etwas länger als die Vorderbeine. Der Kopf der Chausie ist keilförmig und fällt durch prägnante Wangenknochen und ein kräftiges Kinn auf. Die Augen der sportlichen Katze sind walnussförmig und stehen auffällig weit auseinander. Sie können Gelb, Gold, Braun oder Hellgrün sein. Die breiten Ohren der Katze sind mit Ohrbüscheln besetzt und relativ groß. Das kurze, eng anliegende Fell der Chausie ist entweder schwarz, braun gebändert, oder silbern. Die kräftigen Katzen bringen ausgewachsen ein Gewicht von 4,5 bis 7 kg auf die Waage, die Kater können bis zu 10 kg schwer werden.

Die Chausie: Wildes Aussehen, lieber Charakter

Die Chausie ist eine Hybridrasse, die in den 1960er-Jahren Einzug in die Welt der Hauskatzen erhielt. Trotz Zweifeln an der ethischen Seite einer solchen Zucht etablierte sich die Rasse offiziell. Ziel der Zucht war es, ein Tier mit freundlichen Eigenschaften im Raubtierpelz zu züchten. Tatsächlich gilt die Chausie als anhängliche, liebevolle Katze, die gern mit ihrem Menschen zusammen ist. Allerdings ist sie auch eine hervorragende Jägerin und kann gut klettern und springen. Die Möglichkeiten dazu sollte man ihr mit ausreichend Freigang bieten. Reine Wohnungskatzen sind die pflegeleichten Tiere nicht. Wer selten zu Hause ist, sollte sie nicht als Einzelkatze halten, denn Chausies sind, wie die meisten Katzen, sozial und ungern allein.