Colourpoint

Als Colourpoint werden Katzen bezeichnet, die eine bestimmte Farbzeichnung aufweisen: Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz sind dunkler gefärbt als das restliche Fell – genau wie bei der Siamkatze. Als Colourpoint galten ursprünglich nur Perserkatzen, die die Farben einer Siamkatze hatten. Diese Katzen sind auch unter den Namen Maskenperser oder Himalayan bekannt und haben eine helle Grundfarbe, die an bestimmten Stellen abgedunkelt ist. Die mittelgroßen Katzen haben einen runden Kopf mit breiter Stirn, leuchtend blaue Augen, kleine Ohren und eine kurze, breite Nase. Ihr Körperbau ist massig und gedrungen, der Schwanz buschig. Mögliche Farbvariationen der Colourpoint sind Cremepoint, Bluepoint, Chocolatepoint und Redpoint.

Colourpoint: Eine beliebte Modefarbe

Während anfangs nur die bunt gezeichnete Perserkatze als Colourpoint bekannt war, werden heute auch die Birma-Katze, die Ragdoll, die Britisch Kurzhaar und natürlich die Siamkatze dazugezählt. Um die schöne Farbvariation zu erzeugen, wurden einst Siamkatzen in die Perserrasse eingekreuzt. Die erste Colourpoint Perserkatze wurde 1935 in Amerika geboren. Erste Versuche, Katzen mit der Colourpoint Farbe zu züchten, gab es aber bereits in den 1920er-Jahren in Schweden und den USA. Mit der gezielten Zucht begann man dann in den 40er-Jahren in Großbritannien. Neben ihrer Farbe weisen die schönen Stubentiger übrigens noch eine Besonderheit auf: Kahle Stellen, die zum Beispiel von einer Verletzung herrühren, wachsen bei ihnen dunkel nach. Erst mit dem nächsten Fellwechsel wird das Fell wieder so hell wie zuvor.