Vorsorge

Erste Hilfe für Katzen: Tipps für den Notfall

Man sagt, dass Katzen sieben Leben haben — das hindert unsere kleinen Racker aber nicht daran, ab und zu mal eins aufs Spiel zu setzen. Ob kleines Malheur oder großer Unfall: Im Notfall gilt es, Ruhe zu bewahren und gezielt zu handeln, denn umso besser die Vorbereitung, umso kleiner der Schaden.

Ganz wichtig im Notfall: Ruhe bewahren und gut vorbereitet sein — Bild: Shutterstock / Ilike

Ganz wichtig im Notfall: Ruhe bewahren und gut vorbereitet sein — Bild: Shutterstock / Ilike

Bevor Sie mit unseren vier Notfall-Tipps auf Nummer sicher gehen, sollten Sie sich eine kleine Telefonliste erstellen. Notieren Sie dort neben Mobil- und Festnetznummer Ihres Tierarztes auch die des Notfalldienstes in Ihrem Bundesland und des Tierschutzvereins, der für Fundtiere aufkommt. Auf der Website der Bundestierärztekammer finden Sie die Online-Adressen der Tierärztekammer in Ihrer Region, unter denen die entsprechenden Nummern gelistet sind.

Damit Sie in der Aufregung alles finden, sollten Sie die Liste im Portemonnaie bei sich tragen oder an die Pinnwand heften. Nun zu unseren Notfall-Tipps:

Tipp 1: Auf Notfälle vorbereitet sein

Im Notfall zählt jede Minute. Erste-Hilfe-Bücher sorgen dafür, dass Sie im Notfall reagieren und Ihren Stubentiger in den verschiedensten Situationen angemessen versorgen können, bis der Tierarzt eintrifft. Dieses Buch wurde von dem Katzentierarzt Dr. Michael Streicher verfasst und bereitet Sie gut auf Notsituationen jeder Art vor.



Tipp 2: Ganz wichtig: Das Erste-Hilfe-Set

Mit einem Erste-Hilfe-Set für Katzen sind kleine und größere Blessuren schnell versorgt. Es sollte in keinem Tier-Haushalt fehlen und an einem Ort aufbewahrt werden, an dem es schnell zu finden ist. In der einfachen Version sind praktische Utensilien wie Verbandspäckchen, Wundkompresse, Zeckenzange und Tupfer enthalten.



Tipp 3: Die Notfalltropfen

Die Notfalltropfen enthalten eine spezielle Mischung aus Bachblüten, auf die viele Tierhalter schwören. Ihre Inhaltsstoffe sollen Katzen helfen, die durch einen Unfall oder Schock in Not geraten sind, beruhigen die Nerven und geben Durchhaltevermögen. Sie können auch Stubentigern gegeben werden, die Angst vor dem Tierarzt haben.



Tipp 4: Startklar für die Transportbox

Die Transportbox für Ihre Katze sollte im Notfall schnell zu finden sein, groß genug, leicht verschließbar, von oben und von vorne zu öffnen und für die Katze kein Neuland darstellen. Um zusätzlichen Stress zu vermeiden, sollten Sie Ihre Samtpfote von Anfang an an die Box gewöhnen. Am einfachsten ist das, wenn Sie sie dafür mit einer gemütlichen Decke und ein paar Leckerli ausgestattet einige Tage offen in der Wohnung stehen lassen, damit Ihre Katze sie ausprobieren kann.



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