Freigänger

Gefahr für Freigänger: Vorsicht vor Grannen!

Wenn eine Katze als Freigänger durch Wiesen und Wälder stromert, ist sie der einen oder anderen Gefahr ausgesetzt. Grannen werden dabei aufgrund ihrer geringen Größe leicht unterschätzt. Dabei handelt es sich um die spitzen Teile von Gras- oder Kornähren.

Die spitzen Nadeln an den Ähren, sogenannte Grannen, können gefährlich werden – Shutterstock / Maria Timofeeva

Die spitzen Nadeln an den Ähren, sogenannte Grannen, können gefährlich werden – Shutterstock / Maria Timofeeva

Benimmt sich Ihr Freigänger nach seinem Ausflug merkwürdig, schleckt sich stundenlang die Pfote, kneift ein Auge zu oder schüttelt den Kopf, können Grannen die Ursache sein. Die kleinen, feinen Ährenteile können zur Gefahr werden, wenn sie beim Spaziergang im Fell, in der Pfote, im Ohr, Auge oder in der Nase hängengeblieben sind.

Warum Grannen für Freigänger gefährlich sind

Grannen besitzen ganz feine, unsichtbare Widerhaken, die es Ihrer Katze erschweren, die lästigen Fremdkörper einfach abzuschütteln oder wegzuputzen. Möglicherweise dringen die nadelspitzen Teile dabei sogar noch tiefer in Haut, Nase, Ohr oder Auge ein und lösen dort eine Entzündung aus. Für den Freigänger ist das dann sehr schmerzhaft und im Extremfall muss er operiert werden.

Grundregeln für eine gesunde Katze Ansehen

Bei Verdacht zum Tierarzt

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie das Fell Ihrer Katze nach ihren Ausflügen gründlich nach Grannen absuchen – insbesondere, wenn Sie in der Nähe großer Getreidefelder wohnen. Dies lässt sich gut mit der Fellpflege verknüpfen. Sollten Sie den Verdacht haben, dass sich eine Granne schon zu weit in die Haut oder an einer schwer zugänglichen Stelle festgebohrt hat, empfiehlt sich der Besuch beim Tierarzt. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Ährenteil bei ihren Versuchen, es herauszuholen, noch weiter eindringt.

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