Krankheitssymptome

Katzenschnupfen: Symptome und Behandlung

Katzenschnupfen ist eine Krankheit, die sich durch Symptome wie Entzündungen der Atemwege und Augen äußert. Besonders gefährlich ist Katzenschnupfen für junge Katzen und Tiere mit einem angeschlagenen Immunsystem. So erkennen Sie die Krankheit.

Katzenschnupfen sollte so schnell wie möglich vom Tierarzt behandelt werden — Bild: Shutterstock / A.Gainza

Katzenschnupfen sollte so schnell wie möglich vom Tierarzt behandelt werden — Bild: Shutterstock / A.Gainza

Katzenschnupfen ist eine Infektionskrankheit, gegen die die meisten Stubentiger vorsorglich geimpft werden. Falls sie dennoch einmal ausbricht, betrifft die hochansteckende Krankheit Atemwege, Mundschleimhaut und Bindehaut der Katze und sollte so schnell wie möglich vom Tierarzt behandelt werden. Tierhalter sollten die harmlos klingende Erkrankung nicht mit dem Schnupfen beim Menschen gleichsetzen – ein Katzenschnupfen ist deutlich gefährlicher und kann einer Miez sogar schlimmstenfalls das Leben kosten. Glücklicherweise sind die Heilungschancen bei richtiger Therapie sehr gut.

Katzenschnupfen: Symptome erkennen

Nachdem sich die Katze mit Katzenschnupfen infiziert hat, vergehen zwei bis fünf Tage, bis die ersten Symptome auftreten. Zunächst niest die Katze viel, ihre Augen tränen und die Nase läuft. Die Samtpfote wirkt angeschlagen, kann Fieber bekommen, schläft viel und frisst weniger als sonst. Tränenflüssigkeit und Nasenausfluss der Katze werden im Laufe der Katzenkrankheit eitrig bis schleimig und verkrusten, die Augen der Katze verkleben meist. Die Krankheit breitet sich in der Regel auf den oberen Atemwegen aus, die Katze schnieft und bekommt deutlich schlechter Luft. Auch Schluckbeschwerden und Husten gehören zu den typischen Symptomen des Katzenschnupfens. Bei Katzen mit schwachem Immunsystem oder Katzenbabys können Geschwüre der Schleimhaut auftreten.

Auslöser für Katzenschnupfen Ansehen

Behandlung von Katzenschnupfen

Wie bei allen Katzenkrankheiten gilt: Je früher sie vom Tierarzt entdeckt wird, desto besser. Um dramatische Folgeschäden wie chronische Augenleiden zu vermeiden, sollten Sie bei Verdacht auf Katzenschnupfen so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser behandelt die kranke Katze mit Antibiotika in Tabletten- oder Augentropfenform.

Zuhause braucht das verschnupfte Kätzchen eine liebevolle Pflege, viel Wärme und Ruhe. Von anderen Katzen sollte sie erst einmal getrennt werden, damit sie diese nicht ansteckt. Auch sollten Sie Ihre kranke Miez auf keinen Fall nach draußen lassen, auch wenn sie sonst ein Freigänger ist. Ein warmes Plätzchen an der Heizung, viele Streicheleinheiten und vorsichtiges Säubern von Nase und Augenbereich sorgen zusammen mit den Medikamenten dafür, dass es ihr bald besser geht.

Katze gegebenenfalls mit Pipette füttern

Außerdem sollten Katzenbesitzer darauf achten, dass ihr Schützling genug trinkt. Wenn die Samtpfote nicht fressen mag, sollten Sie den Tierarzt erneut hinzuziehen. Dieser kann Ihnen zeigen, wie Sie das Tier mit einer Pipette füttern, bis es ihm wieder besser geht beziehungsweise bis wieder von alleine Katzenfutter gegessen wird. Der Veterinär wird Ihnen auch sagen, welches Futter Sie in diesem Fall füttern können.

Katzenschnupfen vorbeugen: Impfung ist wichtig

Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl von Erregern ausgelöst, die sich nicht nur von Katze auf Katze übertragen, sondern auch über Kleidung oder Dreck angeschleppt werden können. Eine regelmäßige Impfungen gegen Katzenschnupfen ist daher äußert wichtig. Sprechen Sie hierzu unbedingt mit dem Tierarzt. Darüber hinaus ist ein gesundes Immunsystem ein weiterer Faktor, wenn es darum geht Krankheiten vorzubeugen. Ausgewogenes, vollwertiges Katzenfutter, stets frisches Trinkwasser, zugluftfreie Liegeplätze, eine artgerechte Haltung und ein warmer Rückzugsort für Freigänger etwa reduzieren das Risiko, krank zu werden.

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