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Schmerzmittel für Katzen: Schmerzen behandeln, aber wie?

Für uns Menschen sind Schmerzen schon schlimm, aber wie fühlen sich erst unsere Katzen? Sie können mit niemandem darüber sprechen, nicht genau beschreiben, woher die Schmerzen kommen oder wie stark diese sind. Dabei ist gerade das so wichtig zu wissen, um das richtige Schmerzmittel zu finden. Denn auch in der Tiermedizin gibt es Medikamente, die für Linderung sorgen. 

Die Tierärztin hilft dem unter Schmerzen leidenden Kätzchen – Shutterstock / Denys-Kurbatov

Die Tierärztin hilft dem unter Schmerzen leidenden Kätzchen – Shutterstock / Denys-Kurbatov

Sie glauben, Ihrem kleinen Liebling tut etwas weh? In unserem Ratgeber "Hat Ihre Katze Schmerzen? 5 Warnzeichen" können Sie nachlesen, welche Symptome darauf hindeuten. Welches Schmerzmittel für Ihre Katze infrage kommt, hängt ganz von der Intensität der Schmerzen ab und ob diese akut oder chronisch sind. Deshalb sollte zunächst die Schmerzursache von einem Tierarzt ermittelt werden. Wichtig: Katzen dürfen keinesfalls Medikamente aus der Humanmedizin verabreicht werden. Ist Ihre Katze übergewichtig und leidet deshalb an Muskel- oder Gelenkschmerzen, gilt es erst einmal, langsam die überflüssigen Kilos loszuwerden.

Hausmittel für Katzen bei Beschwerden?

Auch für unsere Fellnasen gibt es Hausmittelchen, die je nach Beschwerden als erste Option probiert werden können. Leidet eine Katze an Verstopfung, kann bei leichten Beschwerden ein wenig Kürbispüree im Futter helfen. Salbeitee mit Trinkwasser verdünnt kann Ihre Katze bei einer Erkältung unterstützen. Sind hartnäckige oder starke Schmerzen im Spiel oder sind Sie unsicher, empfiehlt sich der Gang zum Tierarzt und dann gegebenenfalls zur Apotheke.

Schmerzmittel aus der Apotheke

In der Apotheke sind ohne Rezept nur schwache Schmerzmittel erhältlich. Hier gibt es unterschiedliche Darreichungsformen für Katzen, wie Tabletten, Tropfen, Säfte, Ampullen und Ergänzungsfuttermittel als Pulver. Solche Präparate können eventuell schon Abhilfe verschaffen, reichen bei besonders starken Schmerzen aber womöglich nicht aus.

Was Sie ebenfalls in der Apotheke bekommen, sind homöopathische Mittel in Form von Tropfen oder Globuli. Diese können direkt in die Schnute Ihrer Katze gegeben oder unter das Trinkwasser oder Futter gemischt werden. Erkundigen Sie sich jedoch zuvor beim Tierarzt oder beim Tierheilpraktiker nach der richtigen Dosis und geeigneten Mitteln für Ihre Katze. Nicht alles, was in der Apotheke für Menschen frei verkäuflich ist, eignet sich auch für die Behandlung von Haustieren. Aspirin, Paracetamol und Co. sind etwa für Katzen giftig.

Vom Tierarzt verschriebene Schmerzmittel

Etwas stärker sind verschreibungspflichtige Mittel vom Tierarzt. Sie werden häufig bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt und wirken ausgesprochen gut. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach sogenannten "mittelstarken Schmerzmitteln". Diese können zu Hause vom Katzenhalter selbst verabreicht werden. Sehen Sie hier, wie das am besten geht:

Neben den Präparaten, die er Ihnen für zu Hause verschreiben kann, gibt es beim Veterinär noch stärkere Schmerzmittel. Diese dürfen aber zur Sicherheit nur ambulant verabreicht werden und erfordern dementsprechend einen Tierarztbesuch. So kann dieser überwachen, ob Ihre Katze das Mittel verträgt, und es im Notfall rechtzeitig absetzen. Eine häusliche Verabreichung durch die Katzeneltern ist nur unter besonderen Umständen, nach Rücksprache und bei allergrößter Vorsicht möglich.

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Stationär verabreichte Schmerzmittel

Leidet Ihre Samtpfote unter extrem starken Schmerzen, ist gegebenenfalls ein Aufenthalt in einer Tierklinik nötig. Auch in der Tiermedizin gibt es Schmerzmittel, die so stark sind, dass sie unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Diese dürfen den tierischen Patienten nur stationär von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden. Die Tierärzte in der Klinik Ihres Vertrauens werden Sie ausführlich über Verabreichungsformen und Risiken aufklären.

Alternative Therapieformen zur schonenden Schmerzlinderung bei Katzen

Bei andauernden Beschwerden kommen langfristig auch alternative Therapieformen infrage. Tolle Erfolge können beispielsweise mit Schmerzpflastern, Akupunktur, Akupressur oder Massagen erzielt werden. Auch Stützverbände, Schienen oder Kühl- bzw. Wärmeumschläge können helfen. Es gibt Tierphysiotherapeuten und auch physiotherapeutische Übungen, die Sie nach Anleitung selbst mit Ihrer Katze machen können. Physikalische Therapien - wie Laser-, Strahlen-, Stoßwellen- oder Magnetfeldtherapien - kommen oft ergänzend zum Einsatz.

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