Gefahren

So schützen Sie Katzen vor einer Salmonellen-Infektion

Zum Glück kommt eine Salmonellen-Infektion bei Katzen sehr selten vor. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie dennoch jedes Risiko ausschließen – gerade wenn Sie ein sehr junges, altes oder gesundheitlich angeschlagenes Tier zu Hause haben, bei dem die Gefahr einer Erkrankung größer ist.

Vorsicht, Salmonellengefahr: Rohes Fleisch sollten Sie nur ganz frisch füttern – Shutterstock / Master L

Vorsicht, Salmonellengefahr: Rohes Fleisch sollten Sie nur ganz frisch füttern – Shutterstock / Master L

Eine Infektion mit Salmonellen kann bei Katzen Symptome wie Durchfall, Erbrechen und Fieber auslösen. Meist geht damit ein großer Flüssigkeitsverlust einher, sodass die Krankheit für den Organismus geschwächter Tiere eine enorme Belastung ist. Sogar eine Blutvergiftung kann in Folge einer Salmonellenvergiftung auftreten. Achten Sie bei der Pflege und Ernährung Ihres Haustiers deshalb stets auf Hygiene und die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel. Nur so können Sie einer Salmonellen-Infektion vorbeugen.

Vorsicht, hier herrscht Salmonellen-Gefahr!

Rohe Eier bergen sowohl für Menschen als auch für Tiere eine hohe Gefahr, sich mit Salmonellen zu infizieren. Falls Sie Ihrer Katze ab und zu Ei zum Futter geben, um ihr eine abwechslungsreichere Ernährung zu bieten, sollten Sie es deshalb vorher stets kochen oder ungewürzt braten. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Haustier nicht von Mahlzeiten stibitzt, in denen sich Eier finden: Insbesondere bei mayonnaisehaltigen Speisen und allen Gerichten, die mit Ei zubereitet wurden, zeigen Samtpfoten schon mal Interesse. Lassen Sie also keine Essensreste unbeaufsichtigt stehen.

Auch abgestandenes Wasser kann für Stubentiger gefährlich werden: Achten Sie darauf, es regelmäßig frisch aufzufüllen und den Wassernapf – gerade im Sommer – lieber einmal öfter gründlich sauber zu machen. Auch rohes Fleisch kann bei Katzen eine Salmonellenvergiftung auslösen. Wenn Sie rohes Fleisch füttern möchten, sollten Sie daher einige Vorkehrungen treffen.

Wann Sie Katzen mit rohem Fleisch füttern dürfen

Rohes Fleisch sollte bei der Fütterung ganz frisch und qualitativ auch für den menschlichen Verzehr geeignet sein. Vorsicht: Wenn das Fleisch stark riecht oder eine leicht gelbliche, gräuliche oder grünliche Färbung hat, geben Sie es Ihrer Katze auf keinen Fall zu fressen, denn dann ist es nicht mehr genießbar. Dasselbe gilt, wenn Sie bei der Zubereitung des Fleisches eine matschige Oberfläche feststellen und bei Berührung Druckstellen zurückbleiben.

Auch der feinen Nase Ihrer Samtpfote können Sie vertrauen. Rührt Sie das Futter nicht an, sollte es lieber entsorgt werden. Denken Sie zudem daran, rohes Fleisch vor der Zubereitung mit kaltem Wasser abzuspülen und nur auf hygienisch sauberen Unterlagen mit einem ebenso sauberen Messer zu schneiden. Auch der Napf der Katze sollte regelmäßig gründlich gereinigt werden – lassen Sie außerdem kein Futter darin stehen, wenn die Katze nicht auffrisst. Vor allem bei warmen Temperaturen verdirbt es sehr schnell.

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