Tierpsychologie

Wie arbeitet ein Katzenpsychologe?

Wenn Sie Verhaltensauffälligkeiten bei Ihrer Samtpfote feststellen, könnte ein Katzenpsychologe helfen. Doch bei welchen Problemen ist er der richtige Ansprechpartner und wie arbeitet er eigentlich?

Ein Katzenpsychologe kann beispielsweise bei Angststörungen helfen – Bild: Shutterstock / Khamidulin Sergey

Ein Katzenpsychologe kann beispielsweise bei Angststörungen helfen – Bild: Shutterstock / Khamidulin Sergey

Ein Katzenpsychologe geht die unterschiedlichsten Problematiken an. Dazu gehören etwa Angststörungen, Aggressivität oder auch Unsauberkeit. Der Therapeut versucht erst einmal, die Ursache der Verhaltensstörung zu finden. Dann stellt er einen Therapieplan für Tier und Halter auf – die Mithilfe von Herrchen oder Frauchen ist nämlich ganz besonders gefragt.

Katzenpsychologe: Hausbesuch erwünscht

Ein guter Psychologe sollte ein Erstgespräch im gewohnten Umfeld der Katze ansetzen. Zu Hause verhält sich der Stubentiger so, wie es für ihn natürlich ist, und der Therapeut kann sich so ein gutes Bild über eine mögliche Verhaltensstörung machen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Arbeit eines Katzenpsychologen ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Therapiemaßnahmen, die er für Sie und Ihr Haustier entwickelt, sollten so gestaltet sein, dass Sie diese als Halter möglichst problemlos alleine umsetzen können. Eine Tierverhaltenstherapie läuft abhängig von der Schwere des psychischen Problems meist über einen längeren Zeitraum und sollte deshalb daher für Sie auch langfristig einfach und effektiv einzuhalten sein.

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Tipps zur Wahl des Therapeuten

Ein geeigneter Katzenpsychologe ist nicht immer leicht zu finden. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis herum, recherchieren Sie im Internet nach Anbietern in Ihrer Gegend. Falls Sie beim Erstgespräch schon ein schlechtes Gefühl haben, sagen Sie das ganz offen – die Chemie zwischen Therapeut, Tier und Ihnen sollte stimmen, damit die Maßnahmen auch Wirkung zeigen können.

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Wie arbeitet ein Katzenpsychologe?: Alle Kommentare

  • 2015-12-25 17:23:38
    Edward Seifert: Zitat:"Tipps zur Wahl des Therapeuten" - Leute, welche meinen Ihre Katze brauch einen Psychologen, sollten schnellstens selbst einen aufsuchen! Ansonsten empfehle ich eine 1€ Therapie bei Harz IVm dauert 3 Monate! Hilft bestimmt gegen Gedanken; Meine Katze braucht einen Psychologen. Tschau
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