Parasiten

Wurmkur für Katzen: Parasiten keine Chance geben

Eine Wurmkur für Katzen hilft nicht nur bei einem akuten Wurmbefall, sondern kann in Absprache mit dem Tierarzt auch zur Vorsorge infrage kommen. Erfahren Sie hier, wann sie wichtig ist und welche Arten von Wurmkuren es gibt.

Wurmkur für Katzen: Besonders wichtig bei Freigängern – Shutterstock / Katrina Brown

Wurmkur für Katzen: Besonders wichtig bei Freigängern – Shutterstock / Katrina Brown

Diese fiesen Parasiten führen bei Katzen in aller Regel zu Erbrechen und Durchfall, aber auch zu Appetitlosigkeit und damit Gewichtsverlust, Haarausfall und Juckreiz am Anus. Freigänger und Jungtiere sind besonders gefährdet. Doch auch Wohnungskatzen bleiben nicht immer verschont, da beispielsweise der Gurkenkernbandwurm auch durch Flöhe übertragen wird.

Bei einigen Wurmarten kann es sogar zu einer Zoonose kommen. Das heißt, der Mensch kann sich bei seinem Tier anstecken. Da manche Würmer wirklich gefährlich für Mensch und Katze sind, besprechen Sie mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens die richtigen Maßnahmen zur Vorsorge.

Wurmkur für Katzen: Das ist zu beachten

Spätestens beim Verdacht auf einen Wurmbefall oder einem entsprechenden Befund vom Tierarzt sollte sofort eine Wurmkur durchgeführt werden. Umso später eine Entwurmung stattfindet, desto schwieriger werden Sie die Plagegeister wieder los. Die unerwünschten Untermieter im Darm vermehren sich unentwegt im zarten Katzenkörper und Ihre Katze wird zwangsläufig gesundheitliche Probleme bekommen.

Dabei ist schnelle und einfache Hilfe möglich: Entsprechende Mittel zur Wurmbekämpfung können Sie Ihrer Katze sogar zu Hause verabreichen. Wie Sie das Medikament richtig anwenden und dosieren, kann Ihnen Ihr Tierarzt am besten sagen. Grundsätzlich richtet sich die Dosierung aber nach dem Gewicht und dem Alter der Samtpfote.

So können Sie Würmern vorbeugen

Es ist ratsam, regelmäßig eine Kotuntersuchung beim Tierarzt durchführen zu lassen und mit Wurmkuren vorzubeugen. Es ist üblich, Kitten das erste Mal im Alter von vier Wochen zu entwurmen und dies im Alter von acht Wochen zu wiederholen. Wohnungskatzen werden normalerweise einmal im Jahr entwurmt. Bei Freigängern planen Sie hingegen lieber mindestens zweimal jährlich eine Wurmkur ein, da die Natur viele Gefahren für einen Wurmbefall birgt. Bedenken Sie, dass lediglich die bereits vorhandenen Würmer abgetötet werden. Sie können nicht verhindern, dass es zu einem neuen Befall kommt.

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Wurmkur für Katzen: Tabletten, Pasten oder Spot-On-Präparate

Eine Wurmkur können Sie Ihrer Katze in Form von Tabletten, Pasten oder Spot-On-Präparaten verabreichen. Manche Wurmarten werden gezielt behandelt, andernfalls gibt es entsprechende Breitbandpräparate. Bei der Gabe von Tabletten sind Sie auf die Mitarbeit Ihres Stubentigers angewiesen, denn er muss diese freiwillig fressen. Nicht jede Katze lässt sich mit einem im Futter versteckten Medikament überlisten, denn manche Tiere rühren ihr Futter dann nicht an.

In diesem Fall greifen Sie besser zu einer Paste oder einem Spot-On-Präparat. Entsprechende Pasten sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich und werden von den meisten Katzen problemlos akzeptiert. Die teuerste Option, der Katze eine Wurmkur zu verabreichen, wählen Sie mit Spot-On-Präparaten. Diese werden auf die Haut meist im Nacken getropft und gelangen von dort in die Blutbahn.

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Wurmkur für Katzen: Parasiten keine Chance geben:

  • 2014-08-07 01:14:36
    Sandra Müller: Wurmkuren sind Chemiebomben. Man kann den Kot auf Würmer untersuchen lassen. Am besten 3 Tage sammeln und zum TA bringen. Sind Würmer vorhanden, gibt's ne Wurmkur, wenn nicht eben keine. Oder nimmt Mensch mal eben Medikamente vorbeugend gegen z.B. Kopfschmerzen? Nicht wirklich
  • 2014-07-11 18:36:24
    Margit Ramolla: meineKatze ist gesund und wurde seit über 10 Jahren nicht mehr entwurmt. Der Tierarzt hat keine nachweisen können.
  • 2014-01-29 23:01:21
    Sabine Schulz: Eine Entwurmung bei Katzen ist sehr wichtig. Ich mache dies regelmäßig. Ich verabreiche ihr dann immer eine Paste. Diese scheint ja anscheinend auch gut zu helfen.
  • 2013-11-04 19:09:15
    Annett Reichelt: Hängt natürlich auch immer davon ab in welcher Umgebung die Kätzchen leben... wenn sie Freigänger sind wo sehr viel Wildtiere sind muss man öfters entwurmen, aber ich sag immer nach Gefühl... ne dauerhafte Wohnungskatze brauch man kaum entwurmen ausser man füttert Lebendfutter oder Mäuse ausm Keller oder....sonstwas...
  • 2013-11-04 18:58:32
    Annett Reichelt: Mein Fritze bekmmt imSommer (der hier nur 3 Wochen dauert) ein Halsband von Bolfo gegen Zecken und Flöhe...das was bis jetzt das beste was ich gefunden hab. Wurmkur mach ich so: 2 mal im Jahr höchstens mit Profender und zwischendurch mit Flubenol wenns nötig ist Flubenol wirkt nur gegen Rundwürmer, nicht gegen Bandwürmer. Und jeder der seine Katze kennt kann das beobachten... wenn beim Laufen der Rücken was dünn wird..trotz viel fressen wollen...und sie was bissig werden wenn man an den Bauch kommt isses Zeit Da mein Fritze nen ganz schlimmer Mäusejäger ist fängt er sich öfters mal Spulwürmer ein aber die gehn mit Flubenol weg. Ich mix dann immer das nach Gewicht ausgerechnete Pulver unter so nen Fertigfutter (Weichfutterschälchen) Da ich von dem Wurmzeug von der Geflügelzucht damals noch massenweise übrig hab funktioniert das bestens... und mein Kater frisst eh alles am liebsten Blumenkohlsuppe
  • 2013-09-21 12:13:55
    Sabrina Hex Hex: Meine Katze bekommt jeden Monat das Spot On gegen Zecken und Flöhe ins felll geträufelt und seitdem hat sie noch nie zecken oder Flöhe gehabt Würmer werden durch Flöhe übertragen habe ich gelesen ;)
  • 2013-09-17 22:33:55
    Nicole Gerste: Schlimm, so eine Wurmkur. Katzen werden dadurch chemischem Zeug ausgesetzt. Was ich absolut nicht unterstütze. Ich denke da kann man wirklich bessere Alternativen finden.
  • 2013-09-17 22:23:45
    Melinda Kruppe: Ich würde die Tablettenform bevorzugen. Es ist einfacher zu verabreichen und ich denke, dass es den Katzen nicht so arg schadet.
  • 2013-08-28 21:05:39
    Marina Kortig: Ich würde die Tablettenform bevorzugen. Denn de Tabletten kann man sehr gut in Wurst oder ähnliche Leckereien einwickeln und die Katzen mögen das gehen. Ich würde jedoch auch nochmal beim Tierarzt nachfragen, welche Wurmkur für Katzen am besten ist.
  • 2013-08-25 22:56:36
    Johanna Wechsler: Okay, also wenn ich das im Artikel richtig verstehe, ist eine regelmäßige Wurmkur für Katzen wichtig. Das werde ich direkt mal an meine Freundinnen mit Katze weitergeben. Klingt ja wirklich ziemlich schlimm, wenn die Katze das bekommt.
  • 2013-08-16 09:20:54
    Susanne Keller: Oh Sarah, da solltest du wirklich nochmal zu einem anderen Tierarzt gehen. Eine Wurmkur bei Katzen ist so wichtig. Würmer können wirklich gefährich werden. Deshalb sollte man vermeiden, dass die Katze überhaupt Würmer bekommt.
  • 2013-08-16 09:16:34
    Sarah Koch: Mein Tierarzt meinte, dass eine Wurmkur gar nicht so wichtig ist. Das klingt ja in dem Artikel schon anders. Vielleicht sollte ich nochmal einen anderen Tierarzt aufsuchen.
  • 2013-07-22 21:48:54
    Laura Gartner: Ich will mir demnächst noch ein kleines Kätzchen holen und mache mir jetzt schon eine Liste mit Sachen die ich beachten muss. An eine Wurmkur für Katzen habe ich bisher tatsächlich noch nicht gedacht. Da beinhaltet der Artikel wirklich wichtige Tipps.
  • 2013-07-22 20:21:05
    Silke Schultheiss: Eine Wurmkur für Katzen ist durchaus sehr wichtig. Ich hole da immer solche Pasten und meine Katze frisst diese ohne zu murren. Bisher hatte sie zum Glück noch keine Würmer. Ich hoffe das bleibt auch so. Ansonsten ist es natürlich wichtig, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.
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