Ernährungstipps

Eier in der Katzenernährung: Gesund oder nicht?

Um Katzen ein wenig Abwechslung in der Ernährung zu bieten und ihnen ein schönes, glänzendes Fell zu verschaffen, schwören viele Besitzer auf Ei – aber warum eigentlich? Ist es tatsächlich gesund und worauf muss bei der Fütterung geachtet werden?

Wer seine Katze mit Ei füttern möchte, sollte ein paar Dinge beachten – Shutterstock / dogboxstudio

Wer seine Katze mit Ei füttern möchte, sollte ein paar Dinge beachten – Shutterstock / dogboxstudio

Im Prinzip spricht nichts dagegen, einer Katze ab und zu etwas Ei über ihr Futter zu geben. Allerdings müssen Sie dabei – vor allem bei der Fütterung von rohem Ei – auf einiges achten.

Rohes Ei füttern: Bitte nur das Eigelb

Wenn Sie Ihrer Katze rohes Ei geben möchten, sollte dies zunächst einmal ganz frisch sein, denn auch für Stubentiger besteht sonst die Gefahr einer Salmonellenvergiftung. Außerdem sollten Sie das Ei trennen und nur das Eigelb verfüttern. Das Eigelb ist eine Vitaminbombe für die Katze und versorgt sie mit wichtigen Proteinen und Mineralstoffen. Das rohe Eiweiß aber enthält ein Protein, das die Aufnahme von dem – für Katzen so wichtigen – Vitamin Biotin hemmt. Auch ein Stoff, der die Proteinverdauung beeinflusst und damit zu Verdauungsstörungen bei Katzen führen kann, ist in rohem Eiweiß enthalten, weshalb Eiweiß nur gekocht verfüttert werden sollte.

Gekochtes Ei: Sicherer für die Katze

Um dem Risiko einer Salmonellenvergiftung vorzubeugen, ist es im Allgemeinen sicherer, ein Ei vor dem Füttern zu kochen. Alternativ können Sie es auch ungewürzt in etwas Pflanzenöl braten – das Eiweiß sollte dabei unbedingt ganz durchgaren. Danach lassen Sie es ein wenig abkühlen und schneiden es in kleine, katzengerechte Portionen. Auch ungewürztes Rührei schmeckt vielen Katzen gut.

Egal, welche Zubereitungsart Sie wählen: Achten Sie darauf, dass Ihre Katze nicht mehr als ein Hühnerei pro Woche frisst, denn das reicht völlig aus. Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Katze Ei fressen darf – zum Beispiel bei gesundheitlichen Problemen – sollten Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten lassen.

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