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Von Muttermilch zu Katzenfutter: Kitten auf feste Nahrung umstellen

Sie rennen, entdecken, spielen und wachsen. Kitten steigern ihr Körpergewicht in den ersten Lebensjahren um ein Vielfaches – das richtige Katzenfutter ist deshalb die Basis für eine gesunde Entwicklung. Nachdem in den ersten vier Wochen nach der Geburt Muttermilch als Nahrung diente, sollten Sie die Ernährung Ihres Kätzchens anschließend auf richtiges Katzenfutter umstellen.

Mmmh, lecker! Kleine Katzenbabys genießen ihr Futter – Shutterstock / Robynrg

Mmmh, lecker! Kleine Katzenbabys genießen ihr Futter – Shutterstock / Robynrg

Während ein Kitten nach der Geburt gerade einmal 100 Gramm auf die Waage bringt, wiegen ausgewachsene Katzen je nach Rasse drei bis acht Kilogramm. Um dorthin zu gelangen, benötigen Kitten hochwertiges und reichhaltiges Futter, das auf die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Jungkatze abgestimmt ist, also den hohen Energie- und Nährstoffbedarf während der Wachstumsphase deckt.

Richtig von Milch auf Katzenfutter umstellen

Grundsätzlich sollten Sie Ihre Samtpfote bis zur Geschlechtsreife (also mindestens bis zu einem Alter von drei bis vier Monaten) mit Kittenfutter füttern, da dessen Zusammensetzung den schnellen Wachstumsprozess der Jungkatze ideal unterstützt. Am behutsamsten können Sie Ihr Kätzchen von Muttermilch auf Katzenfutter umstellen, indem Sie auf Kittenaufzuchtmilch, Breinahrung oder auch verdünntes Nassfutter setzen. Wenn Sie Fleischstücke füttern, sollten diese geschabt und besonders klein sein, sodass das Fleisch mundgerecht für das kleine Maul und die Milchzähnchen ist.

Futtersorten für die Ernährung junger Katzen Ansehen

Qualität und Fütterungsmenge bei Kittenfutter

Bei Kittenfutter sollten Sie nicht sparen, sondern auf hochwertiges Futter setzen – der Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Fettsäuren und vor allem tierischem Eiweiß muss bei Katzen in der Wachstumsphase unbedingt gedeckt werden. Der Fachhandel bietet eine große Auswahl an qualitativ hochwertigem Kittenfutter. Tipp: Legen Sie sich nicht auf eine Marke und Art fest, sondern füttern Sie abwechslungsreich: egal, ob Sie auf Trockenfutter, Nassfutter, Frischfleisch oder anderes Katzenfutter umstellen.

In Bezug auf die Fütterungsmenge können Sie im Gegensatz zu erwachsenen Katzen eine Grundregel befolgen: Gewähren Sie Ihrem kleinen Stubentiger rund um die Uhr Zugang zu einem gefüllten Fressnapf. Kitten sollten immer fressen können, wenn sie hungrig sind – Katzen fressen grundsätzlich nicht auf Vorrat, wie etwa Hunde dies tun. Lediglich bei offensichtlichem Übergewicht sollten Sie die Futtermenge reduzieren und ggf. in Absprache mit Ihrem Tierarzt auf ein weniger gehaltvolles Katzenfutter umstellen.

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