Erziehungstipps

Katzenverhalten: Kratzen an der Schlafzimmertür

Fast jede Katze, die nachts ausgesperrt wird, kratzt an der Schlafzimmertür – im Bett ihrer Besitzer ist es schließlich viel gemütlicher als auf dem Flur. Wenn Sie ihr das lästige Verhalten abgewöhnen möchten, hilft nur Konsequenz.

Kratzen an der Schlafzimmertür: Für die meisten Katzen gang und gäbe – Bild: Shutterstock / DragoNika

Kratzen an der Schlafzimmertür: Für die meisten Katzen gang und gäbe – Bild: Shutterstock / DragoNika

Wenn Katzen an der Schlafzimmertür kratzen heißt das, dass sie gern zu ihren Menschen möchten und nicht verstehen, warum sie ausgesperrt werden. Überlegen Sie sich deshalb noch mal gut, ob Sie Ihrer Katze die Tür nachts nicht doch offen lassen wollen – Sie würden ihr damit sicher eine große Freude machen. Wenn das nicht möglich ist, zum Beispiel aufgrund einer Katzenallergie, ist es sinnvoll, ihr beizubringen, dass das Schlafzimmer komplett tabu ist.

Die Schlafzimmertür bleibt zu

Wenn Ihre Katze nachts nicht ins Schlafzimmer darf, haben Sie es viel leichter, ihr das zu verdeutlichen, wenn Sie sie auch tagsüber nicht hineinlassen. Das heißt, die Tür bleibt, ohne Ausnahme, immer zu. Auch das wird Ihre Katze zu Beginn aber spätestens dann stören, wenn Sie sie alleine lassen und hinter der Tür verschwinden. Höchstwahrscheinlich wird sie an der Tür kratzen und maunzen und das vielleicht die ganze Nacht.

Die meisten Katzenbesitzer versuchen nun, mit Schimpfen oder Trösten dagegen anzuwirken – aber genau dass ist, was die Katze möchte, nämlich Aufmerksamkeit. Solange Sie sie für Ihr Verhalten bekommt, wird sie nicht mit dem Kratzen an der Tür aufhören. Stattdessen hilft nur eins: Sie müssen Ihren Stubentiger komplett ignorieren.

Mit Konsequenz gegen Kratzen an der Schlafzimmertür

Damit die Katze begreift, dass sie nicht in den Raum darf, und lernt, dass es sich nicht lohnt, an der Tür zu kratzen, brauchen Sie Durchhaltevermögen: Sie reagieren weder auf Maunzen, noch auf Kratzen an Ihrer Tür, auch, wenn es noch so herzzerreißend oder störend ist und sie nicht schlafen können.

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Sie sollten weder Schimpfen, noch weich werden: Ihre Katze muss lernen, dass ihr Kratzen an der Tür zu nichts führt. Das kann allerdings einige (laute) Tage oder Wochen dauern, in denen Sie es sich einfacher machen, wenn Sie die Katze spät abends müde spielen und ihr vielleicht noch etwas zu fressen geben, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich nachts zum Schlafen in ihr eigenes Körbchen legt und schneller Ruhe gibt, größer.

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