Tierpsychologie

Verhaltensstörungen bei Katzen erkennen

Wenn das Verhalten von Katzen dauerhaft deutlich von der Norm abweicht, können Verhaltensstörungen vorliegen. Diese können sich ganz verschieden äußern und sollten immer von einem Tierarzt abgeklärt werden: Sie könnten ein Signal dafür sein, dass die Katze krank ist.

Verhaltensstörungen bei Katzen können sich sehr vielfältig äußern – Bild: Shutterstock / ileana_bt

Verhaltensstörungen bei Katzen können sich sehr vielfältig äußern – Bild: Shutterstock / ileana_bt

Verhaltensstörungen bei Katzen können ganz plötzlich auftauchen oder schon von klein auf bestehen. Entscheidend sind dabei immer die Situation und die Dauer, in der die Auffälligkeiten auftreten und ob sie vom sonstigen Verhalten des Tieres abweichen. Diese Probleme gehören zu den häufigsten Verursachern von Stress in der Katze-Mensch-Beziehung:

Kratzen, beißen, markieren & Co.

Katzen haben verschiedenste Arten, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Leider sind das manchmal auch Verhaltensweisen wie Markieren, Unsauberkeit und andere Probleme rund um das Katzenklo. Kratzen an Tapeten, Möbeln und Gardinen oder Kratzen, Beißen und Aggressivität dem Menschen gegenüber, sind ebenfalls häufige Verhaltensstörungen, die aus Stress, Langeweile, Angst, Trauer, Problemen in der Vergangenheit, Krankheit und vielen anderen Gründen entstehen können.

Weitere Symptome für Verhaltensstörungen bei Katzen

Während einige Katzen zu Aggressivität neigen, wenn etwas mit ihnen nicht stimmt, machen andere eher still auf ihr Leiden aufmerksam. Sie sind zurückgezogen und haben zu nichts richtig Lust, fressen weniger als sonst, lassen sich auch mit Mühe nicht zum Spielen überreden und pflegen sich nicht so ausgiebig, wie ihre Artgenossen.

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Manche putzen sich aber auch viel mehr als sonst und verlieren Fell, so, dass kahle Stellen entstehen. Generell gilt: Wenn Sie eine Veränderung an Ihrer Katze bemerken, oder von Anfang an vermuten, dass sie unter einer Verhaltensstörung leidet, sollten Sie mit ihr zu einem Tierarzt gehen und vielleicht einen Katzenpsychologen hinzuziehen, wenn gesundheitliche Ursachen für ihr verändertes Verhalten ausgeschlossen werden können.

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