Fellpflege

Die richtige Fellpflege für Langhaarkatzen

Fellpflege ist für Langhaarkatzen ein absolutes Muss - egal welche Rasse. Auch Sie als Frauchen oder Herrchen sollten sich unbedingt daran beteiligen, denn Samtpfoten mit besonders langer Mähne können sich allein meist nicht ausreichend um ihre Fellpracht kümmern. Damit Ihr Fellknäuel rundum zufrieden ist, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

Die richtige Fellpflege für Langhaarkatzen - Foto: Shutterstock / Andreas Gradin

Die richtige Fellpflege für Langhaarkatzen - Foto: Shutterstock / Andreas Gradin

Wenn Katzen keine schlechten Erfahrungen mit dem Bürsten durch den Menschen gemacht haben, genießen sie diese externe Fellpflege durchaus. Gewöhnen Sie Ihre Katze so früh wie möglich an die regelmäßige Fellpflege. So können Sie die Bindung zu Ihrem Haustier enorm stärken, leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit Ihres Tieres und finden auch noch weniger Haare auf den Möbeln.

Die richtige Technik für die Fellpflege bei Langhaarkatzen

Für Langhaarkatzen gilt: Einmal täglich sollte das Fell gebürstet werden. Diese Zeit sollten Sie sich unbedingt nehmen, um sich selbst und Ihrem Stubentiger verfilztes Fell und andere gesundheitliche Probleme zu ersparen. Gebürstet wird immer mit dem Strich – alles andere empfinden Katzen als unangenehm. Ziehen Sie dabei nicht zu stark und halten Sie das Fell mit der anderen Hand ein wenig fest, damit es nicht ziept. Bürsten Sie lieber kürzere Zeit und dafür einmal mehr, statt Ihren Salonlöwen zu stressen.

Passendes Werkzeug auswählen

Insbesondere für Langhaarkatzen sollten Sie sich eine spezielle Bürste für die Fellpflege zulegen. Hierfür müssen Sie zwar in der Regel etwas tiefer in die Tasche greifen, doch die Anschaffung lohnt sich. Sogenannte Zupfbürsten eignen sich besonders gut, da sie abgestorbene Haare und lose Unterwolle zuverlässig entfernen.

Um der Fellpracht Ihrer Samtpfote den letzten Schliff zu geben, können Sie Bürsten mit Wildschweinborsten verwenden. Sie verleihen dem Haar einen besonderen Glanz. Wenn Sie Ihrem Stubentiger zusätzlich zur Fellpflege etwas Gutes tun wollen, verwenden Sie einen Noppenhandschuh – Ihre Katze wird die Massage lieben.

Auf keinen Fall sollten Sie einen normalen Kunststoffkamm verwenden. Er kann sich beim Kämmen elektrisch aufladen und sowohl Ihnen als auch der Katze einen unangenehmen Schlag verpassen. Die Fellpflegewerkzeuge in der Zoohandlung ist immer für die passende Felllänge (kurz, mittel, lang) ausgewiesen.

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Scheren ist eine Notlösung

Wenn das Fell zu arg verfilzt ist, hilft manchmal nur noch eine Schur. Da Haut und Filzplatten zum Teil schwer zu unterscheiden sind, sollten Sie diese Prozedur den Tierarzt erledigen lassen. Unter einer leichten Narkose wird das kaputte Fell entfernt. Auch wenn das Fell nun unproblematisch kurz ist, sollten Sie direkt mit der Fellpflegeroutine beginnen. So gewöhnen Sie Ihren Liebling sanft an die tägliche Pflege und verhindern ein neues Verfilzen des Fells – das ist für die Katze nämlich nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu schmerzhaften Hautproblemen führen.

Eine Schur regt außerdem das Haarwachstum Ihrer Langhaarkatze an, sodass regelmäßiges Bürsten danach wichtiger denn je ist!

Einen Bereich gibt es allerdings, an dem die Haare gern etwas gestutzt werden dürfen: Rund um den Po. So verringert sich die Gefahr, dass Kotreste im Fell kleben bleiben.

Baden als Teil der Fellpflege?

Einige Rassekatzen werden von klein auf ans Baden gewöhnt und es gibt eine ganze Reihe von Pflegeshampoos, die für schöneres Fell und weniger Haare auf dem Sofa sorgen sollen. Dennoch gilt: Die wasserscheuen Tiere gehören nicht in die Wanne! Ständiges Baden bedeutet Stress und kann zu Hautproblemen führen. Nur im absoluten Notfall, etwa wenn giftige Substanzen ins Fell gelangt sind, sollten Sie Ihren Liebling waschen. Auf gar keinen Fall gehören Tiere mit verfilztem Fell ins Wasser.

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