Neues Umfeld

Freigänger zur Wohnungskatze machen: Geht das?

Wie man es auch dreht und wendet: Die Umstellung vom Freigänger zur Wohnungskatze ist groß für eine Katze. Gerade die Anfangszeit kann sowohl für das Haustier als auch für ihren Besitzer mit viel Stress einhergehen, der sich aber manchmal nicht vermeiden lässt.

Vom Freigänger zur Wohnungskatze: Die Umstellung fällt oft schwer – Bild: Shutterstock / Bartek Zyczynski

Vom Freigänger zur Wohnungskatze: Die Umstellung fällt oft schwer – Bild: Shutterstock / Bartek Zyczynski

Der Umzug in eine neue Wohnung oder andere Veränderungen im Umfeld können Gründe dafür sein, dass eine Katze vom Freigänger zur Wohnungskatze werden muss. Diese Umstellung ist nicht leicht für sie, denn sie hat sich schon daran gewöhnt, ein großes Revier zu haben, das sie nach Lust und Laune durchstreifen und genießen kann. Nach einem Umzug fehlen ihr die Bewegung, der Freiraum und die vielen Sinneseindrücke der Natur.

Vorsicht nach dem Umzug: Ist die neue Wohnung ausbruchssicher?

Dass Ihre Katze nicht rausdarf, heißt nicht automatisch, dass sie es nicht trotzdem mal versucht und das kann schnell gefährlich zu werden. Sie sollten unbedingt alle Kippfenster und Ihren Balkon katzensicher machen – selbst, wenn Sie weit oben wohnen, könnte es sonst sein, dass Ihr Haustier versucht, die Chance zu ergreifen, zu entwischen und sich dabei schlimm zu verletzten. Auch beim Öffnen der Haustür sollten Sie stets ein wenig darauf achten, dass Ihre Katze nicht mit rausläuft und ins Treppenhaus oder auf die Straße gerät.

Vom Freigänger zur Wohnungskatze: Beschäftigung erleichtert die Umstellung

Ihre Katze kann traurig oder wütend auf die Umstellung reagieren und am Anfang fehlt ihr mit Sicherheit die gewohnte Auslastung. Während dieser Zeit braucht sie Ihre Zuwendung ganz besonders. Viele Streicheleinheiten, eine Menge Zeit zum Spielen und vielleicht etwas neues Spielzeug, was ihr die Zeit in der Wohnung aufregender und abwechslungsreicher gestaltet, sollten Sie mit einplanen.

Artgerechte Haltung einer Wohnungskatze Ansehen

Wenn Ihre Katze sich nach dem Umzug aus Protest unerwünschte Verhaltensweisen wie das Kratzen an Möbeln und Tapeten angewöhnt oder plötzlich nicht mehr stubenrein ist, sollten sie konsequent aber sanft dagegen anwirken und ihr die Zeit der Umstellung vielleicht mit Bachblüten oder anderen natürlichen Mitteln erleichtern.

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