Verhalten

Fremde Katze im Haus: Was tun gegen ungebetene Gäste?

Fremde Katzen, die bei Ihnen zu Hause vorbeischauen: Nicht für jeden ist ein solcher Besuch eine willkommene Abwechslung. Was treibt die Samtpfoten überhaupt dazu, sich auf fremdes Terrain zu begeben? Lesen Sie hier mehr zu den Gründen und was Sie gegen unerwünschten Katzenbesuch tun können.

Katzen sind freiheitsliebend und neugierig. Beste Voraussetzungen, um die Nachbarn zu besuchen – shutterstock / Robert Petrovi

Katzen sind freiheitsliebend und neugierig. Beste Voraussetzungen, um die Nachbarn zu besuchen – shutterstock / Robert Petrovi

Einige Katzen sind anscheinend ganz besonders soziale Tiere und halten sich vor allem und gern in der Nähe von Menschen auf. Hinzu kommt die Freiheitsliebe der Samtpfoten: Lässt man sie gewähren, kommt es nicht mal selten vor, dass die Fellnasen mehr und mehr Zeit an Orten außerhalb ihres eigentlichen Zuhauses verbringen.

Warum kommen fremde Katzen in mein Haus?

Katzen sind von Natur aus neugierig und es gibt so einige extrovertierte Samtpfoten, die es lieben, die Nachbarn zu besuchen. Der Antrieb für ein solches Verhalten kann ganz unterschiedlicher Natur sein. Hier die häufigsten Gründe, weshalb Katzen ihre Nase so furchtbar gern in fremde Domizile stecken:

● Die Katze ist auf der Suche nach Futter.

● Miez braucht dringend eine Extraportion Aufmerksamkeit.

● Die Samtpfote benötigt ein Dach über dem Kopf.

● Das Tier will mit Artgenossen kämpfen oder fühlt sich sexuell angezogen.

Sollten Sie am Ende gar nichts gegen regelmäßige Besuche oder gar einen neuen Mitbewohner haben: Informieren Sie, wenn möglich, den Besitzer der Katze. Er sollte im Bilde sein und sich nicht unnötig sorgen müssen, wenn sein Haustier regelmäßig oder für längere Phasen verschwindet. Darüber hinaus ist es ihm dann selbst überlassen, Schritte zu ergreifen oder nicht, dass sein Liebling weniger häufig Ausflüge unternimmt.

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Wie halte ich fremde Katzen fern?

Manche Katzen schauen tatsächlich bloß aus reiner Neugier vorbei, machen einen Besuch und lassen sich dann nie wieder blicken. Für viele der fremden Stubentiger allerdings gilt: Erweist sich Ihr Zuhause als einladend und dem besuchenden Tier gegenüber aufgeschlossen und freundlich, stehen die Chancen nicht schlecht, dass Sie auf Dauer einen neuen Mitbewohner haben.

Dass das nun wirklich nicht in jedem Fall gewollt und möglich ist, liegt auf der Hand. Einer der Hauptgründe, weshalb fremde Katzen zu Besuch kommen, ist die Suche nach Futter. Lässt etwa Ihre eigene Katze beim Fressen eine Leckerei übrig, die gut erreichbar ist: eine verführerische Aussicht, der kaum eine Katze widerstehen kann. Platzieren Sie also den Futternapf dort, wo er von außen nur schwer zu erreichen ist. Zum Beispiel weit entfernt von der Katzenklappe oder von offenen Fenstern.

Die Wahrscheinlichkeit für fremde Besucher steigt auch, wenn Ihre eigene Katze und das fremde Tier nicht kastriert sind. Dies löst bei Männchen verstärkte Rauflust aus, bei Weibchen und Männchen ist es das sexuelle Interesse. Wenn Sie Ihre eigene Samtpfote kastrieren lassen, sorgen Sie dafür, dass es einen Grund weniger gibt, der fremde Besucher anzieht.

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Welche Barrieremöglichkeiten gibt es gegen fremde Katzen?

Vor allem eine abschließbare Katzenklappe bietet die Möglichkeit, ungewollte Besucher fernzuhalten. Kommt das Tier zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten, lässt sich die Klappe entsprechend zusperren. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihre eigene Katze Zugang erhält, wenn sie ihn braucht. Hier gibt es  technische Lösungen wie ein Chip um den Hals Ihres Schützlings, der elektronisch die dafür konzipierte Katzenklappe entriegelt.

Zu den weiteren alltäglichen Maßnahmen gehört das Verschließen von Fenstern, Luken und Türen. Sorgen Sie dafür, dass sämtliche Zugänge für Samtpfoten verschlossen sind. Vor allem zu den Zeiten, wenn der neugierige Gast am liebsten bei Ihnen vorbeischaut.

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