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Katzenkratzbaum selber bauen: Ideen und Tipps

Sie wollen einen Katzenkratzbaum selber bauen? Das ist eine tolle Idee, denn Sie sparen nicht nur Geld, sondern können ein individuelles Möbelstück kreieren, das voll und ganz Ihren und den Wünschen Ihrer Katze entspricht. Hier finden Sie ein paar wertvolle Tipps zum Bau der wichtigen Katzeneinrichtung.

Jeder Katzenhaushalt sollte über mindestens einen guten Kratzbaum verfügen, auf dem es sich die Fellschnuten gemütlich machen können – Shutterstock / Anna Hoychuk

Jeder Katzenhaushalt sollte über mindestens einen guten Kratzbaum verfügen, auf dem es sich die Fellschnuten gemütlich machen können – Shutterstock / Anna Hoychuk

Wie und aus welchen Materialien Sie einen Katzenkratzbaum selber bauen, ist natürlich ganz Ihnen überlassen. Besonders beliebt sind natürlich gehaltene Kratzbäume aus Holz. Damit sich Ihre Samtpfote hinterher auf den Etagen wohlfühlt, müssen Sie sowohl für den richtigen Komfort als auch für die nötige Sicherheit sorgen. Sie sollten ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick mitbringen, damit hinterher nichts wackelt und alles fest miteinander verbunden bleibt.

Das richtige Material für den individuellen Kratzbaum

Bevor Sie Ihren Katzenkratzbaum selber bauen, müssen Sie überlegen, wie groß er werden und aus welchem Material er bestehen soll. So können Sie zum Beispiel auf Rund- und Kanthölzer aus dem Baumarkt zurückgreifen oder aber einen richtigen Baumstamm beziehungsweise einen Stammabschnitt als Basis verwenden, den Sie bei Sägewerken, im Holzhandel oder sogar im eigenen Garten finden. Für die einzelnen Etagen des Kratzbaums eignen sich zum Beispiel Spanplatten. Diese können Sie ebenfalls im Baumarkt besorgen und je nach Wunsch auf verschiedene Größen und Formen zuschneiden lassen.

Besonders wichtig ist kratzresistentes Seil aus Sisal, mit dem Sie später den Stamm vollständig umwickeln. Für die einzelnen Etagen können Sie kratzfesten Teppich oder auch Plüschstoff verwenden. Für komfortable Elemente wie etwa Wohnhöhlen sollten Sie sich ein paar Bretter zurechtlegen, die Sie zu kleinen Häuschen zusammennageln können. Denken Sie auch an lange Holzschrauben samt Unterlegscheiben und stabile Winkelträger mit entsprechenden Schrauben, die später zum Anbringen der einzelnen Etagen notwendig sind.

Um für die nötige Stabilität zu sorgen, benötigen Sie eine schwere Bodenplatte, die als Fuß dient. Alternativ dazu können Sie Ihren Self-Made-Kratzbaum auch in einen Eimer stellen und diesen mit Blitzbeton angießen, um einen robusten Standfuß zu bekommen.

Kratzbaum: Warum er für Katzen wichtig ist Ansehen

Katzenkratzbaum selber bauen: Wichtige Tipps

Nachdem Sie den mit Sisalseil umwickelten Stamm fest auf der Bodenplatte oder dem Betonfuß positioniert haben, können Sie damit beginnen, die einzelnen Etagen anzubringen. Befestigen Sie diese in verschiedenen Höhenabständen mithilfe von langen Holzschrauben samt Unterlegscheiben und verwenden Sie gegebenenfalls Metallwinkel, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Die Liegeflächen statten Sie nun mit kratzfestem Teppich oder anderem widerstandsfähigen Material aus, auf dem es sich Ihre Fellnasen gemütlich machen können.

Ihre Samtpfoten werden sich über Kuschelhöhlen freuen, in die sie sich zurückziehen und den gesamten Raum vom Kratzbaum aus beobachten können. Zimmern Sie diese aus Brettern zusammen und beziehen Sie sie mit robustem Stoff. Spielelemente wie etwa Katzenspielzeug aus Sisal oder ein herunterbaumelndes Seil mit Stoffbällen am Ende sorgen für Spiel und Spaß.

Wichtig: Achten Sie unbedingt darauf, dass nirgendwo am Kratzbaum scharfe Kanten übrig bleiben (schleifen Sie hier gegebenenfalls ordentlich ab). Es dürfen auch keine Nägel herausragen oder andere spitze, scharfkantige Gegenstände und Stellen zu finden sein, an denen sich Ihre Katzen verletzen können.

Wie Sie einen Katzenkratzbaum aus einem richtigen Naturbaumstamm selber bauen, sehen Sie im Video:

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