Tiere und Menschen

Liebe ist ... wie Katzen ihre Zuneigung zeigen

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich ... ob Katzen Liebe für ihre Menschen empfinden oder nicht, lässt sich als Zweibeiner nicht immer leicht erkennen. Die Samtpfoten geben sich mit ihrer Zuneigung aus Menschensicht eher zurückhaltend.

Eine Katze mit ihrer geliebten Menschenfreundin – Shutterstock / Irina Kozorog

Eine Katze mit ihrer geliebten Menschenfreundin – Shutterstock / Irina Kozorog

Das Verhalten, mit dem Katzen ihre Liebe zeigen, unterscheidet sich in der Regel von menschlichen Liebesbeweisen. Bemerken Sie jedoch die folgenden Verhaltensweisen bei Ihrer Katze, können Sie sich glücklich schätzen, denn dann fühlt sie sich bei Ihnen wohl.

Knabbern, schlabbern, Köpfchen geben

Wenn Katzen Ihnen ihre Sympathie bekunden wollen, stupsen sie häufig mit ihrem Köpfchen gegen Ihre Beine, Ihr Gesicht oder was sich sonst noch gerade anbietet. Durchs Köpfchengeben verteilen Fellnasen Pheromone und hinterlassen ihre Duftmarke. Wenn Ihre Katze Sie mit dem Kopf anstupst, heißt das, dass die Miez Ihnen vertraut und der Ansicht ist, dass Sie zu ihr gehören.

Weitere deutliche Signale, mit denen Katzen ihre Liebe zeigen, sind sogenannte Liebesbisse. Dabei knabbert Ihre Katze ganz leicht an Ihren Fingern oder Zehen, sodass es nicht weh tut, sondern nur ein wenig kneift und kitzelt. Versucht Ihre Samtpfote, Sie zu putzen und an Ihnen herumzuschlabbern, ist das ebenfalls ein Liebesbeweis. Außerdem ein untrügliches Zeichen: der "Milchtritt". Dies ist ein Überbleibsel aus der Kindheit. Kätzchen treteln mit ihren Pfötchen gegen den Bauch ihrer Mutter, damit mehr Milch herauskommt. Wenn Ihre Katze also schnurrend an Ihnen herumknetet, fühlt Sie sich bei Ihnen so wohl und sicher wie bei ihrer Katzenmama.

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Katzen zeigen Liebe durch Nähe

Haben Katzen einen Menschen erst einmal in ihr Herz geschlossen, sind sie meist gern in seiner Nähe. Das hängt auch von der Katzenpersönlichkeit ab, denn manche Samtpfoten sind von Natur aus etwas zurückhaltender als andere. Wo also eine anhängliche, verschmuste Katze Ihnen auf Schritt und Tritt folgt, Ihnen zwischen den Beinen herumstreicht und sofort zum Kuscheln auf Ihren Schoß springt, sobald Sie sich hinsetzen, begnügt sich eine reservierte, schüchterne Miez damit, im selben Raum mit Ihnen friedlich zu dösen.

Sollte Ihre Katze sich jedoch normalerweise zurückhaltend geben und sucht plötzlich auffallend oft Ihre Nähe oder wirkt Ihre sonst verschmuste Katze auf einmal scheu, stimmt womöglich etwas nicht. Achten Sie darauf, ob sie Schmerzen zu haben scheint oder ob sie wenig Appetit hat. Wenn ja, empfiehlt sich der Gang zum Tierarzt.

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