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Spielverhalten der Katze: Verschiedene Stile berücksichtigen

Unterschiedliche Katzen, unterschiedliches Spielverhalten. Wenn Sie mit Ihrer Samtpfote toben, werden Sie feststellen, dass sie manche Spiele lieber mag als andere. Dies kann von der Tagesform und der Laune abhängen, aber auch von einem bestimmten Spiel-Grundtyp, der im Charakter angelegt ist. Hier erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Stilen im Katzenspiel.

"Huch, was haben wir denn hier?! Das jage ich!!!", denkt sich diese Katze und beginnt das Spiel – Shutterstock / Elya Vatel

"Huch, was haben wir denn hier?! Das jage ich!!!", denkt sich diese Katze und beginnt das Spiel – Shutterstock / Elya Vatel

Wie Menschen spielen auch Katzen an einem Tag einfach anders als am nächsten. Dennoch lassen sich immer wieder bestimmte Stile im Spielverhalten der Katze finden, die mehr über die Vorlieben der Samtpfote verraten. Wichtig ist, dass Sie die Präferenzen Ihrer Miez berücksichtigen, um ihr so beim Spielen viel Spaß zu bereiten.

Katzen spielen mit ihren Sinnen

Die Katzensinne kommen im Spielverhalten voll zum Tragen. Fast immer zeigen sich dabei Elemente der Jagd, denn unsere Stubentiger lieben es, ihre einzigartigen Fähigkeiten einzusetzen, um ihren Spieltrieb zu befriedigen. Da wird geschlichen, gesprungen, blitzschnell mit den Pfoten geschnappt, geklettert, geflüchtet, gelauert und angegriffen. Ideal sind Spiele, die neben der körperlichen auch die geistigen Fähigkeiten der Katze fordern und fördern. Schauen Sie genau hin, was Ihrer Katze Spaß macht und was nicht und finden Sie nach und nach heraus, welche Spiele am besten für sie sind.

Grundtypen: Bodentyp oder Lufttyp?

Viele Experten unterscheiden bei den verschiedenen Spielstilen von Katzen vor allem zwischen dem Bodentyp und dem Lufttyp, also zwischen Sofalöwen, die lieber am Boden spielen oder Katzen, die gerne nach oben "arbeiten" und beispielsweise vorwiegend Gegenstände in der Luft angreifen. Speziell jüngere Katzen sind oft an Luftspielchen interessiert – Katzensenioren bleiben lieber am Boden, denn sie hindert das Alter und die damit verbundenen Einschränkungen wie etwas Gelenkprobleme oftmals an Sprüngen in die Luft.

Bodentyp: Verstecken, suchen, lauern, rennen

Katzen können am Boden unzählige verschiedene Dinge machen. Vom Spielen mit einem Stofftier, über das Jagen von Bällen bis hin zum Pfotenspiel am Fummelbrett, ist alles möglich. Viele Fellschnuten lieben es, wenn Sie als Halter eine Jagd simulieren, bei der sie ihre natürlichen Instinkte abrufen können. Katzen lieben es, sich zu verstecken und Beute aufzulauern, um dann urplötzlich über diese herzufallen. Sie können für ein solches Szenario ein Spielzeug wie etwa eine Wollmaus so bewegen, als wenn diese ein Eigenleben hätte. Wird Ihre Miez neugierig, kann sie diese anschließend jagen.

Tipp: Binden Sie beim Spiel auch immer Möbelstücke und Gegenstände wie etwa den Kratzbaum mit ein – verschiedene Orte machen das Spiel interessanter.

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Lufttyp: Springen, klettern, fliegen

Katzen können nicht fliegen? Nun, manchmal sieht es ganz anders aus. Sollte Ihre Samtpfote ein Lufttyp sein, verlagern Sie das Katzenspiel in die Vertikale. So können Sie zum Beispiel mit einer Spielzeugangel, an der ein Stofftier befestigt ist, über Ihrem tierischen Spielpartner herumfuchteln und dieses danach jagen beziehungsweise springen lassen. Womöglich hat Ihre Katze auch großen Spaß daran, einfach nach etwas aus Ihrer Hand zu haschen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Im Video sehen Sie eine süße Minimiez beim Spiel mit einem Pompon:

Spielzeuge zum Leben erwecken

Es ist immer spannend, wenn Spielzeuge "lebendig" werden. Katzenspielzeug ist weit weniger interessant, wenn es einfach an einem Ort herumliegt. Wenn Sie morgens das Haus verlassen, positionieren Sie die Spielzeuge einfach an anderen Stellen in der Wohnung – Ihre Katze findet dies sicherlich gut. Während des Spiels ist es ebenfalls interessant, wenn sich das Katzenspielzeug bewegt. Simulieren Sie ein Beutetier und lassen Sie das Spielzeug umherwandern oder werfen Sie es umher, sodass Ihr Flauschjäger hinterherrasen kann. Im Video sehen Sie eine kreative Spielidee, bei der ein einfacher Karton mit Löchern "lebendig" wird:

Tipp: Achten Sie auch immer darauf, dass Sie Ihrer Katze Spielzeug und Spielmöglichkeiten anbieten, die für das Solo-Spiel geeignet sind. Ihre Katze muss die Möglichkeit haben, sich auch alleine dem Spiel hinzugeben. Schließlich können Sie nicht immer dann spielen, wenn Ihrer Katze danach ist.

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