Anschaffung

Katze aus dem Tierheim: Problemfälle adoptieren

Nicht jede Katze aus dem Tierheim ist perfekt. Auch der eine oder andere Problemfall ist in den Auffangstationen zu finden. Schrecken Sie nicht davor zurück, eine sehr scheue Samtpfote oder zum Beispiel einen Schmusetiger mit einer Futterunverträglichkeit zu adoptieren. Sie sollten sich aber genau darüber klar sein, was auf Sie zukommt.

Katze aus dem Tierheim: Problemfälle adoptieren – Foto: Shutterstock / Julia Pivovarova

Katze aus dem Tierheim: Problemfälle adoptieren – Foto: Shutterstock / Julia Pivovarova

Einem Problemfall ein neues Zuhause geben

Wer es sich zutraut und genügend Zeit und Geduld mitbringt, kann sich auch für eine Katze aus dem Tierheim entscheiden, die gemeinhin als Problemfall bezeichnet wird. Häufig sind dies besonders scheue oder besonders zutrauliche Katzen. Tipp: Beide Tiere benötigen Ihre ganze Aufmerksamkeit, um wahlweise Ihre Scheu abzubauen oder ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden aufzubauen. Denn handelt es sich um einen Freigänger, läuft dieser nur allzu schnell mit fremden Menschen mit. Doch auch Samtpfoten mit leicht zu behandelnden Krankheiten oder Unverträglichkeiten können vermittelt werden. Wenn Sie sich gut über die Bedürfnisse dieses Vierbeiners informieren, können Sie ihn auch zu Hause bestens versorgen. Ein Tipp: Hierfür sollten Sie schon einige Erfahrungen als Katzenhalter haben. Schließlich wollen Sie sich so gut wie möglich um Ihren neuen Liebling kümmern.

Tipp: Rechnen Sie mit anfallenden Kosten und Hausbesuchen

Bedenken Sie, dass Sie für eine Katze aus dem Tierheim eine Schutzgebühr zahlen müssen, deren Höhe meist zwischen 50 und 100 Euro liegt. Die Gebühr soll einerseits vor unüberlegten Anschaffungen abschrecken und andererseits die Kosten für die tierärztliche Versorgung abdecken. Ein Tipp: Berechnen Sie im Fall eines Problemtiers auch eventuelle Kosten für Spezialfutter und Medikamente ein. Übrigens: Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, muss mit regelmäßigen Hausbesuchen von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Tierheim rechnen – vor allem, wenn es sich um einen kleinen Problemfall handelt. Die Tierheimmitarbeiter tragen dafür Sorge, dass es den abgegebenen Katzen bei ihren neuen Besitzern gut geht. Lassen Sie sich hiervon nicht abschrecken – schließlich geht es um das Wohl des Tieres. Wer es gut versorgt, muss auch nicht befürchten, dass es ihm wieder weggenommen wird.

25.01.2017 - 17:53 Uhr Welche Katzenrassen lieben Wasser? Normalerweise können Katzen Wasser nicht ausstehen, aber es gibt auch Katzenrassen, die das kühle Nass ... Jetzt ansehen
24.01.2017 - 11:18 Uhr Wo kann man Katzenbabys kaufen? Sie haben sich entschieden Katzen ein Zuhause zu geben? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wo Sie ... Weiterlesen
21.01.2017 - 12:04 Uhr Unseriöse Katzenzüchter erkennen Wenn Sie sich eine Rassekatze kaufen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nicht an unseriöse ... Weiterlesen
17.01.2017 - 11:22 Uhr Welche Katzenrassen haaren wenig? Katzenrassen, die wenig haaren, haben oft ein kurzes Fell oder nur einen dünnen Flaum wie die Sphynx-Katze. ... Weiterlesen
14.01.2017 - 11:36 Uhr Pflege und Haltung der Russisch Blau Katze Die Russisch Blau ist eine der schönsten Katzen der Welt und mit ihrem dichten, blau schimmernden Fell ... Jetzt ansehen
07.12.2016 - 18:29 Uhr Highlander-Katze: Charakter der Britisch Langhaar Die Highlander-Katze ist eng mit der Britisch Kurzhaar (BKH) verwandt, hat aber halblanges Fell. Daher wird ... Weiterlesen