Somali-Katze

Die langhaarige Somali-Katze ist eine Verwandte der Abessinierkatze. Die neugierige, aktive Samtpfote aus Somalia wird in den USA gezüchtet und erinnert optisch ein wenig an den Wüstenfuchs.

Äußerliche Merkmale der Somali-Katze: Ausdrucksvolle Augen

Die elegante Somali-Katze hat lange Beine und schmale, ovale Pfoten. Ihre großen, mandelförmigen Augen sind schön, ausdrucksvoll und mit einem sogenannten "Lidstrich" umrandet. Die Augenfarbe ist entweder Bernsteingelb oder Grün. Auf dem keilförmigen Kopf der Somali-Katze sitzen zwei große, weit auseinanderliegende Ohren, die manchmal mit Ohrbüscheln versehen sind. Eine weibliche Somali-Katze wird zwischen 2,5 und 4 kg schwer, eine männliche zwischen 3,5 und 5 kg.

Fell der Somali-Katze: Mittellang und auffällig

Das Fell der Hauskatze ist mittellang und mit einem dichten Unterfell versehen. Besonders lang ist der Pelz des Stubentigers an der Halskrause und am Schwanz. Durch die mehrfache Bänderung einzelner Haare der Katze (Ticking) ergibt sich ein auffälliges Muster im Fell der Katze. Besonders stark ist das Ticking an der Wirbelsäule, am Schwanzende und an den Hinterbeinen.

Die Somali-Katze: Die Schwester der Abessinier

Die Somali-Katze unterscheidet sich nur durch ihr langes Fell von der Abessinier. Dieses wurde nicht mit Absicht gezüchtet, sondern ist auf eine Unregelmäßigkeit in der Abessinierzucht zurückzuführen. Zunächst wurden die langhaarigen Tiere, die geboren wurden, als rasseuntypisch angesehen und nicht zur Weiterzucht eingesetzt. Ab 1967 nutzte man die langhaarigen Vertreter dann gezielt zur Zucht einer neuen Katzenrasse, die man zur Abgrenzung von der Abessinier fortan als "Somalia Katze" bezeichnete. Sie stammt allerdings nicht aus Somalia, wie der Name vermuten lässt. Seit 1979 ist die Somali-Katze in den USA, ihrem Herkunftsland, offiziell als eigenständige Rasse anerkannt.

Charakter der Somali-Katze

Der umgängliche Stubentiger ist neugierig, anhänglich und genießt es, wenn er viel Aufmerksamkeit bekommt. Sein Spieltrieb ist sehr ausgeprägt, deshalb braucht der temperamentvolle Geselle einen Partner, der sich seiner annimmt. In der Regel ist das sein Besitzer, aber er teilt seine Spielfreude ebenso mit Artgenossen. Zweibeiner sind den Katzen jedoch lieber. Wer nicht ausreichend Zeit für die Somali-Katze mitbringt, sollte die Anschaffung daher überdenken. Neben Spielereien sollten auch reichlich Schmuseeinheiten auf der Tagesordnung stehen, denn die Somali-Katze ist alles andere als berührungsscheu.  
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