Thaikatze

Die Thaikatze ist eine Verwandte der Siamkatze und stammt, wie der Name schon sagt, aus Thailand. Sie gehört dem ursprünglicheren, kräftigeren Typ der Siamrasse an und gilt als robust, klug, anhänglich und sehr "gesprächig".

Körperbau der Thaikatze

Die Thaikatze wurde zur eigenständigen Rasse ernannt, als das Zuchtideal der Siamkatze in den 1970er-Jahren begann, immer zierlicher und schlanker zu werden. Im englischen Sprachraum wird diese Katze deshalb auch als „Old-Style Siamese“ bezeichnet. Das elegante Tier hat einen muskulösen, schlanken Körper und mittellange Beine mit runden Pfoten. Die Augen sind groß, intensiv blau und mandelförmig.

Fellfarbe variiert bei Thaikatzen

Das Fell ist kurz, seidig und hat einen schönen Glanz. Die Thaikatze ist genau wie die Siamkatze eine Pointkatze. Das heißt: Gesicht, Ohren, Beine und die Schwanzspitze sind dunkler als das restliche Fell. Die Hauptfarben der Thaikatze sind Seal, Chocolate, Blue und Lilac, aber auch weiße Tiere kommen vor. Während eine ausgewachsene Katzendame zwischen 3 und 4,5 kg auf die Waage bringt, haben die Kater ein Durchschnittsgewicht von 4 bis 5 kg. Die Katzen erreichen eine Länge von 90 - 100 cm.

Die Thaikatze: Eine temperamentvolle Freigängerin

Die Thaikatze ist gerne draußen. Sie hat viel Energie und ist robust, weshalb man ihr regelmäßigen Freigang ermöglichen sollte. Wenn sie in der Wohnung oder im Haus gehalten wird, sollten ihr ausreichend Platz und viele Beschäftigungsmöglichkeiten geboten werden. Die Thaikatze ist klug und gilt als sehr sensibel. Große Veränderungen im Haushalt mag sie gar nicht – genau wie die meisten anderen Katzen. Sie braucht viel Zuwendung von ihrem Menschen oder einem Artgenossen. Hat sie ihren Menschen gefunden, bleibt sie ihm oft ein Leben lang treu. Thaikatzen spielen gern und teilen sich viel mit. Ihr kurzes Fell macht sie sehr pflegeleicht.

Thaikatzen sind nicht gern allein

Halten Sie die Thaikatze unbedingt mit einer Zweitkatze zusammen. Der Kontakt zu ihren tierischen Artgenossen ist sehr wichtig, nicht nur beim gemeinsamen Umherstreifen, sondern auch beim gemütlichen Kuscheln. Außerdem braucht die Katze viele Streicheleinheiten und Nähe zu ihren Besitzern. Viel allein zu sein, ist nichts für sie.
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