Sphynx-Katze

Die Sphynx-Katze gehört einer kanadischen Nacktkatzenrasse an, die durch eine Mutation entstanden ist. Ihren Namen verdankt sie ihrer Ähnlichkeit zur ägyptischen Sphynx-Figur.

Sphynx-Katzen: Kritik an der Zucht

Das auffälligste Merkmal der Sphynx-Katze ist ihr fast fellloser Körper. Mit der Zucht wollte man Tierhaarallergikern ermöglichen, ebenfalls Katzen halten zu können. Das Ziel schlug allerdings fehl, denn die Katze ist nicht komplett haarlos. Stattdessen ist die Haut von einem zarten Flaum bedeckt.

Die Meinungen zur Zucht der Rasse gehen auseinander. Deutsche Tierschützer plädieren dafür, die Sphynx-Katze auf die Liste der Qualzuchten zu setzen. Besonders das häufige Fehlen der wichtigen Tasthaare wird als nicht artgerecht kritisiert.

Charakteristisches Aussehen der Sphynx-Katze

Durch ihre Fast-Felllosigkeit wirkt der Körperbau der kanadischen Sphynx-Katze besonders zierlich. Ihr Kopf ist keilförmig und ihre Ohren sind auffällig groß. Auch ihre Augen erscheinen durch das weitgehend fehlende Fell sehr groß und sitzen leicht schräg. Im Durchschnitt erreichen die Felllosen eine Länge von 90 bis 100 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 40 Zentimetern. Ausgewachsene Kater und Katzen wiegen zwischen 3,5 und 7 Kilogramm.

Haltung der Sphynx-Katze: Keine Freigängerin

Die Haut der Sphynx-Katzen gibt viel Wärme ab und ist weniger geschützt vor der Einwirkung der Sonne. Da sie im Winter friert und im Sommer einen Sonnenbrand bekommen kann, sollte die Katze nicht als Freigänger gehalten werden. Weiterhin benötigt sie wegen ihrer Felllosigkeit eine besondere Hautpflege. So sollte sie regelmäßig mit einem pH-neutralen Shampoo gebadet werden, um überschüssigen Talg auf ihrer Haut zu entfernen. Cremes oder Pflegeöle sind jedoch nicht notwendig. Außerdem hat die Sphynx einen höheren Energiebedarf als ihre Artgenossen und braucht daher mehr Futter. Sie ist allerdings nicht anfälliger für Krankheiten als andere Hauskatzen.

Charakter der Sphynx-Katze

Der Charakter der Katzenrasse gilt als sensibel und anhänglich. Sie lässt sich gut zähmen und mag es, wenn sich ihr Besitzer viel mit ihr beschäftigt. Manchmal kann die Sphynx-Katze sogar recht aufdringlich werden, wenn es darum geht, Streicheleinheiten einzufordern. Ist ihr langweilig, kommt ihr ganzes verspieltes Temperament zum Tragen. Dabei zeigt die Sphynx auch schon einmal ihre übermütige Seite und tobt wild umher. Insgesamt hat sie aber ein sehr freundliches Wesen. Wenn ihr Mensch ihr ausreichend Aufmerksamkeit widmet, ist die Katze glücklich.

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