Tierkrankheiten

Erkältung bei Haustieren: So erholen sich Hund und Katze

Die Temperaturen sinken und es wird feuchtkalt draußen – da kann sich auch bei Haustieren eine Erkältung einschleichen. Doch Taschentücher und Tee helfen in so einem Fall nur wenig. Hier einige Tipps, wie sich Ihr geliebter Vierbeiner schnell wieder erholt.

Wärme und Ruhe sind wichtig bei einer Erkältung – Shutterstock / Javier Brosch

Wärme und Ruhe sind wichtig bei einer Erkältung – Shutterstock / Javier Brosch

Wenn der Regen das Fell Ihres Schützlings durchnässt, tut die Kälte im Herbst den Rest - und eine Erkältung bei Haustieren ist vorprogrammiert. Viren und Bakterien haben wie beim Menschen auch bei Hund und Katze ein leichtes Spiel, wenn das Immunsystem erst einmal geschwächt ist.

Erkältung bei Haustieren richtig behandeln

War der letzte Ausflug in den herbstlichen Regen zu lang und liegt Ihr Schützling vermehrt auf der faulen Haut, kann dahinter vor allem eines stecken: eine Erkältung. Bei Haustieren macht sie sich durch folgende Symptome bemerkbar: Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, eine laufende Nase und Husten. Aber das ist kein Grund zur Panik. In einem ersten Schritt sollten Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze etwas Ruhe gönnen.

Nichtsdestotrotz sind Bewegung und frische Luft weiterhin wichtig für Ihr Tier. Bei einem Hundespaziergang an feuchtkalten Tagen sollten Sie allerdings weniger schlendern. Je öfter sich Ihr Haustier hinsetzt und so dem kalten Wind ausgesetzt ist, desto schwerer erholt es sich von der Erkältung. Kommen Sie zu Hause an, trocknen Sie Ihr Tier mit einem Handtuch ab und bieten Sie ihm einen warmen Platz an, an dem es sich ausruhen und aufwärmen kann. Hat Ihr Hund ein sehr leichtes Fell, empfiehlt es sich, ihm an kalten und regnerischen Tagen einen schützenden Mantel umzulegen.

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Die Schwere der Krankheit erkennen

Eine Erkältung bei Haustieren ist keine Seltenheit. Sind nur die Nase und der Rachenraum betroffen, erholen sich die Vierbeiner mit den oben genannten Maßnahmen zumeist schnell. Weitet sich die Infektion jedoch auf die unteren Atemwege, sprich Bronchien oder Lunge, aus, sollte ein Tierarzt zurate gezogen werden. Isst Ihr felliger Freund nicht mehr und liegt lethargisch herum, beobachten Sie Ihr Tier und messen Sie seine Temperatur. Steigt sie bei Hunden über 39 und bei Katzen über 39,2 Grad, sollten Sie zum Tierarzt fahren – denn dann spricht man von Fieber, das behandelt werden muss.

Erkälteten Katzen droht Katzenschnupfen

Bei Ihrer Katze ist besondere Vorsicht geboten. Eine Erkältung ist zwar etwas anderes als ein Katzenschnupfen, da die Erkältung das Immunsystem schwächt, kann sie eine Infektion mit Katzenschnupfen jedoch begünstigen. Während die Erkältungssymptome wieder abklingen, verläuft ein Katzenschnupfen unbehandelt oft chronisch oder gar tödlich. Lassen Sie Ihre Katze bestenfalls gegen Katzenschnupfen impfen – denn Vorsorge ist immer noch besser als Nachsorge.

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