Fellpflege

Hunde baden: So machen Sie es richtig

Manchmal lässt es sich nach einem besonders ausgelassenen oder matschigen Gassigang nicht vermeiden: Von Zeit zu Zeit müssen Hunde gebadet werden. Drei Tipps für das stressfreie Abduschen Ihres übermütigen Weggefährten in der Wanne.

Hunde baden: Vorsichtig und nur mit speziellem Hundeshampoo — Bild: Shutterstock / fotoedu

Hunde baden: Vorsichtig und nur mit speziellem Hundeshampoo — Bild: Shutterstock / fotoedu

Das Hundefell besitzt einen natürlichen Fettfilm, der Schmutz und Nässe abweist. Durch zu häufiges Baden wird diese Schutzschicht zerstört – und sie benötigt circa sechs Wochen, um sich wieder zu erholen. Wenn Besitzer Hunde baden, ist das oft liebevoll gemeint, aber gar nicht notwendig.

Nur wenn das Fell Ihres Lieblings durch Staub und Dreck zu sehr verschmutzt ist, stark riecht oder schuppt, ist ein Abduschen in der Wanne empfehlenswert. Sonst reicht auch das einfache Herausbürsten des Drecks.

Tipp 1: Wanne gut vorbereiten

Bevor Sie starten, sollten Sie für ein bisschen Halt sorgen und eine Gummimatte in die Wanne legen. So rutscht Ihr vierbeiniger Freund nicht ab. Für kleine Hunde reicht übrigens auch eine Babywanne. Stellen Sie die Wassertemperatur auf eine angenehme Wärme ein und ein mildes Hundeshampoo parat.

Vor allem Welpen sollten Sie nach Möglichkeit nicht zu einem überflüssigen Bad verdonnern. Frühestens in der 12. Woche können Sie sie in die Wanne setzen – aber auch nur, wenn es wirklich sein muss.

Tipp 2: Vorsicht beim Abbrausen

Wenn Sie Hunde baden, müssen Sie besonders Augen- und Nasenbereich schonen. Hunde sind an diesen Stellen äußerst empfindlich. Tipp: Beginnen Sie beim Abbrausen erst mit dem Rücken und den Seiten und arbeiten sich dann zum Kopf vor. Verwenden Sie ein mildes Shampoo ohne Duftstoffe speziell für Hunde. Unsere wuscheligen Gefährten haben einen anderen Geschmack – Düfte welche wir angenehm finden, müssen ihnen nicht unbedingt gefallen.

Außerdem greifen zu aggressive Stoffe den natürlichen Säureschutz der Hundehaut an. Das kann später zu Juckreiz führen und trockene Haut verursachen. Deshalb sollten Besitzer das Shampoo sehr gründlich auswaschen, wenn sie ihre Hunde baden. Spülen Sie am Kopf beginnend alle Rückstände von Shampoo im Fell gründlich aus. Achten Sie darauf, dass dabei kein Shampoo in die Ohren gelangt.

Manche Hunde mögen's am liebsten nass Ansehen

Tipp 3: Richtig (ab)trocknen

Nach dem Abbrausen können Sie Ihren Hund noch in der Wanne mit einem Handtuch trocken rubbeln. Aber schön vorsichtig: Sonst werden eventuell die Haare geschädigt. Ein Tip für den Sommer: Lassen Sie doch Ihren Hund sein Fell draußen in der Sonne trocknen. Im Winter kann sich Ihr nun sauberer Freund gemütlich vor die Heizung legen.

Wenn Ihr Hund nichts dagegen hat, dann können Sie ihn auch mit dem Fön trocknen. Viele Tiere haben aber Angst vor dem lauten Geräusch.

 

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