Tierliebe

Vögel im Winter füttern: Worauf Sie achten sollten

Wenn Sie Vögeln das Überwintern mit etwas Futter erleichtern möchten, sollten Sie dabei auf ein paar Dinge achten. Mit diesen Tipps können Sie den Piepmätzen in Ihrem Garten dabei helfen, gestärkt und gesund über die kalten Tage kommen.

Eine schön gepflegte Futterstelle hilft Vögeln, den Winter gut zu überstehen – Bild: Shutterstock / gorillaimages

Eine schön gepflegte Futterstelle hilft Vögeln, den Winter gut zu überstehen – Bild: Shutterstock / gorillaimages

Der Zeitraum, in dem Wildvögel schwieriger an Futter kommen, liegt normalerweise zwischen November und Ende Februar. Über diese gesamte Zeitspanne Extrafutter anzubieten, ist normalerweise sinnvoll, spätestens bei Schnee, Eis und Bodenfrost werden Vögel das Futterangebot aber mit Sicherheit dankend annehmen.

Hygienische Futterstellen für Vögel

Eine gute und hygienische Wahl für die Fütterung von Wildvögeln sind Futterspender wie Futtersäulen, denn das Vogelfutter bleibt darin lange frisch, kann nicht nass werden und nicht durch darin herumlaufende Vögel verschmutzen. Auf keinen Fall sollte Kot hineingelangen können, denn die Gefahr ist groß, dass sich sonst Krankheiten ausbreiten. Futterhäuschen, in denen die Tiere herumlaufen können, sind also weniger gut geeignet, da dort in der Regel auch Kot abgelassen wird. Wenn Sie viele Vögel füttern möchten, ist es ratsamer, mehrere kleine Futterstellen aufzubauen, als eine große. Kontrollieren und reinigen Sie jede Futterstelle regelmäßig, am besten mit heißem Wasser.

Platzierung der winterlichen Vogelrestaurants

Ob Futtersäule oder Meisenknödel: Wichtig ist, dass Sie die Futterquellen im Winter so platzieren, dass die Vögel dort ungestört und im Trockenen fressen können. Das Futter sollte darin möglichst nicht nass werden können, damit es nicht schimmelt oder verdirbt. Geben Sie kleine Mengen Futter in die Spender und tauschen Sie es regelmäßig bei der Reinigung aus.

Nicht vergessen: Vogelfutter für den Winter Ansehen

Hängen Sie die Stationen außerdem so auf, dass eventuell herumstreunende Katzen es schwer haben, an die futternden Vögel zu kommen, oder zumindest schon von Weitem sichtbar sind. Idealerweise befinden sich Büsche, Hecken oder Bäume in der unmittelbaren Nähe, sodass die Flattermänner jederzeit darin Schutz suchen können, wenn ein Räuber sich nähert. Achten Sie darüber hinaus auch immer auf genügend Abstand zum Haus. Ist dies nicht möglich, sollten Sie alle Glasscheiben Ihrer Fenster und Türen in der Nähe der Futterstelle mit Raubvogelaufklebern oder ähnlichen Signalen bekleben, um zu verhindern, dass die Piepmätze dagegen fliegen und sich verletzen.

Tipps zu Wasser und Futter

Wenn es so kalt ist, dass Gewässer zugefroren sind, können Sie auch eine Vogeltränke, oder einfach eine Schale mit Wasser bereitstellen, die Sie regelmäßig neu befüllen und zwischendurch säubern. Das Vogelfutter können Sie im Zoofachhandel und in vielen Supermärkten oder Drogerien kaufen, oder aus ein paar einfachen Zutaten selber zusammenmischen. Tipps dafür finden Sie hier: Für den Winter: Vogelfutter selber machen.

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