Hund und Beruf

Hund im Büro: Welche Regeln Sie beachten müssen

Ein Hund im Büro kann sich positiv auf das Betriebsklima am Arbeitsplatz auswirken. Der Hundehalter profitiert nebenbei natürlich von der Vereinbarkeit von Beruf und Hundehaltung – sofern der Chef dem Hund im Büro zustimmt. Erfahren Sie hier mehr über einige Regeln, an die sich Mensch und Hund im Büro halten sollten.

Hund im Büro: Welche Regeln Sie beachten müssen – Foto: Shutterstock / Wolfgang Zintl

Hund im Büro: Welche Regeln Sie beachten müssen – Foto: Shutterstock / Wolfgang Zintl

Einige Menschen mögen vielleicht der Meinung sein, dass Tiere nichts im Büro zu suchen haben. Dabei haben wissenschaftliche Studien – etwa vom Banfield Pet Hospital – mehrfach bewiesen, dass Hunde und Katzen am Arbeitsplatz einen positiven Einfluss auf das Betriebsklima haben. Mitarbeiter sollen weniger gestresst sein, Arbeitsmoral, Dynamik und Produktivität steigen und sogar der Zusammenhalt im und die Identifikation mit dem Unternehmen können gestärkt werden.

Hund im Büro: Grundsätzliche Regeln

Im ersten Schritt sollten Sie selbstverständlich abklären, ob Ihr Chef damit einverstanden ist, wenn Sie Ihren Hund mit an den Arbeitsplatz bringen. Gleich im Anschluss müssen Sie natürlich auch Ihre Kollegen fragen, mit denen Sie sich ein Büro teilen.

Wenn ein Mitarbeiter an einer Tierhaarallergie leidet oder große Angst vor Hunden hat, könnten Sie – sofern der Betrieb groß genug ist und über ausreichend Büros verfügt – den Vorschlag machen, den Raum zu wechseln, damit Ihr allergischer oder ängstlicher Kollege nicht mit Ihrem Vierbeiner in Berührung kommt. Ist dies keine Option für das Unternehmen, müssen Sie das leider akzeptieren.

Grundsätzlich gilt auch, dass der Arbeitsplatz so gestaltet sein muss, dass der Hund sich wohlfühlen kann – zu laute, hektische oder gefährliche Umgebungsbedingungen scheiden aus.

Diese Voraussetzungen sollte Ihr Vierbeiner erfüllen

Aber auch Ihr Hund sollte einige Voraussetzungen erfüllen, damit Sie ihn problemlos mit an den Arbeitsplatz nehmen können. Er sollte sich an gewisse Spielregeln halten können und ein angepasstes Sozialverhalten zeigen. Das bedeutet, dass er im Idealfall an viele (fremde) Menschen gewöhnt ist, ein freundliches Wesen besitzt und sich ruhig verhält.

Welpen und Junghunde sind für die Mitnahme ins Büro eher ungeeignet, weil sie noch mehr Aufmerksamkeit und Erziehung brauchen. Wenn Ihr vierbeiniger Begleiter sich zu benehmen weiß, stubenrein ist, aufs Wort hört und nicht bellt, während Kollegen telefonieren, dann können Sie das Experiment "Hund im Büro" mit ihm wagen.

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Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an den Arbeitsplatz

Aller Anfang ist schwer. Nehmen Sie Ihren Hund daher zunächst nur für ein paar Stunden mit ins Büro, damit er sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. Sorgen Sie dafür, dass er einen Rückzugsort mit Körbchen oder Decke, Wassernapf und eventuell auch Futternapf hat, wo es nicht zieht und er in Ihrer Nähe ist.

Wenn er sich eingewöhnt hat, binden Sie ihn nach Möglichkeit spielerisch in Ihren Alltag ein. So wird sich auch Ihr Hund im Büro wohlfühlen und nicht langweilen. Um ihn zu beschäftigen, eignen sich außerdem Kauartikel, Spielzeug und Knabbereien. Nichts davon sollte quietschen oder unangenehm riechen.

Bezugspersonen für Ihren Hund im Büro finden

In erster Linie sind natürlich Sie die Bezugsperson für Ihren Liebling. Bedenken Sie aber, dass Sie nicht immer während des gesamten Arbeitstags für ihn da sein können, etwa, wenn Sie in einem Meeting sitzen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie einige Ihrer Kollegen stärker mit Ihrem Vierbeiner vertraut machen, damit diese sich um ihn kümmern können, während Sie in einer Besprechung sind. Im besten Fall sind das tierliebe Mitarbeiter, die vielleicht selbst einen Hund oder zumindest ein anderes Haustier haben.

Es kann aber auch nicht schaden, auf die Kollegen zuzugehen, die sich Ihrem Hund gegenüber etwas reservierter verhalten. Vielleicht haben sie bislang nicht viel Erfahrung mit Tieren gemacht, sind deshalb zurückhaltend, werden aber von dem freundlichen Wesen Ihres Vierbeiners begeistert sein, wenn sie ihn nur etwas besser kennenlernen.

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