Im Alter

So beschäftigen Sie einen Senioren-Hund altersgerecht

Auch für einen alten Hund ist abwechslungsreiche Beschäftigung sehr wichtig. Körperliche und geistige Auslastung in Maßen fordern und fördern ihn, sorgen dafür, dass er fit bleibt und festigen die Beziehung zu seinem Besitzer. Achten Sie nur darauf, dass alles altersgerecht zugeht.

Für Senioren darf's beim Spielen etwas ruhiger zugehen – Bild: Shutterstock / Alan Wesley

Für Senioren darf's beim Spielen etwas ruhiger zugehen – Bild: Shutterstock / Alan Wesley

Wenn Hunde in die Jahre kommen, ändert sich einiges für sie: Ihre Muskeln bauen ab, die körperliche Fitness lässt nach und auch die Reaktionsschnelligkeit ist vielleicht nicht mehr das, was sie einmal war. Das heißt nicht, dass Sie auf Hundesport, Spiele und ausgiebige Spaziergänge verzichten müssen – solange Sie es als Besitzer dabei etwas ruhiger angehen und auf die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners achten.

Welche Sportarten eignen sich für alte Hunde?

Mit einem alten Hund sollten Sie nur Hundesportarten nachgehen, die ihm Freude bereiten und die Ihr Tierarzt für unbedenklich hält. Fährtenarbeit ist eine der vielen geeigneten Möglichkeiten, einen alten Hund anspruchsvoll zu beschäftigen. Diese Sport- und Beschäftigungsart ist schnell erlernbar, macht Spaß und beansprucht vor allem die Nase und den Kopf Ihres Vierbeiners, strengt ihn körperlich aber nicht zu sehr an.

Rasante Sportarten wie Agility sind für alte Hunde meist nicht mehr das Richtige – vor allem nicht, wenn sie unter körperlichen Einschränkungen leiden. Vielleicht ist Ihr Haustier dieser Sportart aber auch ein Leben lang nachgegangen und hat immer noch viel Spaß daran. Dann reduzieren Sie Ihren Parcours auf die leichten Hindernisse und lassen stark belastende Aufgaben wie Sprünge aus.

Diese Spiele machen auch dem Senior Spaß

Auch die Spieleinheiten sollten etwas ruhiger gestaltet werden – wilde Apportierspiele eignen sich nicht mehr so gut für Senioren. Ruhige Suchspiele im Haus oder beim Hundespaziergang können Sie dagegen mit jedem Hund machen: Verstecken Sie dafür einfach ein paar Leckerlis, die Ihr Hund suchen muss. Dafür können Sie die Snacks auch in einem speziellen Spielzeug verstauen, wie zum Beispiel einem Futterball.

Clickertraining ist ebenfalls eine schöne Art, alte Hunde anspruchsvoll zu beschäftigen. Für zu Hause eignet sich spezielles Intelligenzspielzeug, das Sie im Zoofachhandel erhalten – zum Beispiel sogenannte Fummelbretter, bei denen sich Ihr Hund mit ein paar Tricks und geschickten Pfotenbewegungen Snacks erarbeiten kann.

Spaziergänge schön gestalten

Ist Ihr alter Hund gesund, spricht nichts dagegen, weiterhin ausgiebige Spaziergänge mit ihm zu machen oder ihn am Fahrrad mitzunehmen. Behalten Sie Ihren Vierbeiner dabei aber gut im Blick – macht es ihm noch Spaß oder trottet er nur lustlos hinter Ihnen her? Wenn ihm die langen Strecken Mühe bereiten, sind kürzere Runden angesagt – vielleicht können Sie ihn dafür mit abwechslungsreicher Umgebung erfreuen. Wer ab und zu mal mit dem Auto losfährt, um ein neues Spaziergebiet zu erkunden, wird seinem treuen Freund sicher auch eine Freude machen.

Wenn Sie Ihren Vierbeiner am Fahrrad mitnehmen, sollten Sie sich zusätzlich einen Anhänger anschaffen. Wird Ihr tierischer Begleiter müde, kann er sich darin ein wenig ausruhen und trotzdem die frische Luft genießen.

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Weitere Tipps für den Hund im Alter

Bedenken Sie, dass auch alte Hunde es genießen, ihre Besitzer genau wie früher überall hin zu begleiten – zum Beispiel ins Büro. Gestalten Sie seinen dortigen Schlafplatz mit einer weichen, warmen Hundedecke altersgerecht und denken Sie gegebenenfalls über die Anschaffung eines orthopädischen Hundebetts nach.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Ihr alter Hund noch kann und was nicht, fragen Sie am besten Ihren Tierarzt und beobachten Ihr Haustier stets genau. Sie kennen es am besten und sehen ihm an, wenn es überfordert ist.

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